Knüppel aus dem Sack

Nachdem die sogenannte Gewalt von Migranten ja abschließend wissenschaftlich analysiert wurde (größtenteils handelt es sich um allgemeine Ängste oder Einbildung von Niedergestochenen), nimmt sich die Forschung nun einen viel dramatischeren Gewaltbereich vor – jeder Linksextremist kann ein Lied davon singen –, das große Dunkelfeld der Polizeigewalt. Für eine total repräsentative und relevante Studie wurden 3.400 Linksextreme (und ein paar Hooligans) online befragt und 20% gaben an, „schwere Verletzungen“ durch Polizeigewalt davongetragen zu haben. Natürlich hat der Herr Professor, ein gewisser Singelnstein, gefragt, warum die schwerverletzten Opfer denn keine Anzeige gestellt hätten. Dann hätten sie eine Gegenanzeige wegen schwerem Landfriedensbruch bekommen, lautete die Antwort, und – so spinnen wir die Geschichte jetzt mal weiter – die Polizeiopfer wären dann auch noch von einem der zahllosen AfD-Richter zusätzlich bestraft worden. Also eigentlich, das vermittelt die Studie von Tobias Singelnstein, herrschen bei uns Zustände wie in Frankreich, wo die Polizeigewalt bei den Gelbwesten-Protesten gut dokumentiert ist. (Allerdings auch die von linken Gewalttätern, die sich hinter den Gelbwesten versteckten und Macron-Schergen mit Polizei-Armbinden.) Dabei würden wir ideologiefrei feststellen wollen: Aus Deutschland kennen wir eigentlich nur linke Gewaltexzesse und die Aufforderung von Gewalt gegen Polizisten durch von Bundespräsident und Außenminister ermutigte Musikmaulhelden wie Feine Sahne Fischfilet. Gut, dass Professor Tobias, der von der roten DGB-Stiftung durchs Studium gepäppelt wurde, nun an der roten Ruhr-Universität Bochum die heißen Eisen anpackt. Ein solches Genie wäre bestimmt auch in der Lage, die Lehrsätze von Stegner/Gabriel zu beweisen: Gewalt geht niemals von links aus.   Focus exklusiv: 1000 Super-Tipps gegen Rechts Der Focus-Leser wird […]