300.000 nicht identifizierte Migranten: Merkel hat schweres Sicherheitsrisiko verursacht

Nach Berichten der israelischen »Jerusalem Post« und des britischen »Sunday Express« hat der ehemalige Chef des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND), Dr. August Hanning, Kanzlerin Angela Merkel vorgeworfen, mit ihrer Flüchtlingspolitik massive Sicherheitsrisiken verursacht zu haben.
Bei rund 300.000 Migranten, die nach Deutschland gekommen sind, sei die Identität nicht näher aufgeklärt worden. Hanning wirft Merkel vor, eine »Sicherheitskrise« (»Security Crisis«) verursacht zu haben. Durch die Erlaubnis der uneingeschränkten Einwanderung habe Merkel ein Sicherheitsrisiko nicht nur für die Bundesrepublik Deutschland, sondern für die ganze Europäische Union erzeugt. Es gebe Terrorverdächtige, Kriminelle und solche mit mehreren Identitäten, erklärte Hanning während eines aktuellen Aufenthaltes in Großbritannien.
Merkels Reaktionen würden auch ihre politische Schwäche verraten: Einerseits behauptet sie fest, dass die Öffnung der Grenzen kein Fehler gewesen sei, andererseits versichert sie, dass so etwas wie 2015 nicht noch einmal passieren dürfe. Das sei ein Widerspruch.
Die »Jerusalem Post« erwähnt als weiteren Kritikpunkt, dass Merkel auf Anfragen Israels bzw. des Zentralrates der Juden in Deutschland und der USA nicht eingegangen sei, die Hisbollah als Organisation in Deutschland zu verbieten. Die Hisbollah (Hezbollah) ist eine schiitische Terrororganisation, die vom Libanon aus Israel bekämpft. Sei 2015 sollen auch Terrorverdächtige der Hisbollah in Deutschland Zuflucht gefunden haben.