Das Auto bleibt unverzichtbar oder Die Mythen der „Verkehrswende“

Es ist eine schizophrene Debatte, die um das Auto geführt wird. Obwohl mehr als 45 Millionen behördlich gemeldete Privatfahrzeuge (PKW/Kombis) im Land unterwegs sind, mit denen im Jahr eine sagenhafte Verkehrsleistung von 965,3 Milliarden Personen-km (2016) erbracht wird, propagieren der politische Mainstream und die Medien fast unisono das Ende der Automobilität. Die vielbeschworene „Verkehrswende“ soll das Umsteigen auf Busse und Bahnen erzwingen, die ganz pauschal als umweltfreundlich glorifiziert werden. Dass die Eisenbahnen in Deutschland gerade mal eine Personen-Verkehrsleistung von 94,2 Milliarden Personen-km erbringen (Nah- und Fernverkehr summiert, Wert für 2016) und damit nicht einmal 10 Prozent der gesamten Personenverkehrsleistung, müsste vernünftige Menschen allein schon zum Nachdenken bewegen. Berücksichtigt man dann noch den restlichen ÖPNV (im kommunalen Straßenraum: Linienbusse, Straßenbahnen, U-Bahnen), der 55,2 Milliarden Personen-km im Jahr leistet, dann schafft das Auto immer noch das Sechseinhalbfache an Personenverkehrsleistungen.

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