Piers Morgan: Linksliberale sind antiliberal geworden

[Siehe Statement von Piers Morgan HIER im Interview mit Ben Shapiro, das komplette InterviewHIER]
Der bekannte britische — und auch im US-Fernsehen äußerst prominente — Journalist, Fernsehmoderator und Kommentator Piers Morgan hat eine Entwicklung auf den Punkt gebracht: Die, die sich linksliberal (im Englischen: »liberal«, also »frei«, nicht zu verwechseln mit dem Englischen »libertarian«) nennen, also besonders die Demokraten in den USA oder die Labour-Party-Anhänger in Großbritannien oder die Linksgrünen in Deutschland, sind längst un-liberal oder anti-liberal geworden.
Daher sei es auch kein Wunder, dass auf der anderen Seite die Populisten erstarken würden. Piers Morgan: »Der Populismus wächst, weil die [Links-]Liberalen unerträglich geworden sind.« Das sei, so Morgan, ein massives Problem geworden. Die Bürger haben die übertriebene »political correctness« satt.
»Was ist der Sinn, sich selbst liberal zu nennen, wenn man anderen keine andere Meinung zugesteht?«, fragt Morgan. Jeder sei plötzlich wegen irgendetwas betroffen oder beleidigt, spiele sich als Opfer auf. Alles sei plötzlich Hass. Witze seien nicht mehr möglich.
Die Welt der linken »Liberalen« sei eine humorlose, gezwungene und unfreie Welt. Niemand könne sich mehr trauen, über einen Witz zu lachen, weil man nicht weiß, ob sich sich jemand verletzt fühlen könnte.
Die Linksliberalen seien zudem extrem autoritär geworden. Sie wollen allen anderen vorschreiben, wie man zu leben habe. Und wenn man ihren Anweisungen nicht folgt, wird man sogleich als »Faschist« beschimpft, kritisiert Morgan. Es werde manchmal regelrechter Terror aufgebaut, bei dem unbescholtene Bürger wegen Kleinigkeiten von ihrem Job gefeuert werden oder vor anderen sozial bloßgestellt werden, nur weil sie sich weigern, den Idealen der »Linksliberalen« zu gehorchen.