Es gibt keinen „Planeten A“

Ohne Zweifel hat die Fridays-for-Future-Bewegung den dahinsiechenden Klimakult für den Moment wiederbelebt. Zumindest in den virtuellen Debatten lebensferner politmedialer Filterblasen, da sie trotz im Grunde geringer Mobilisierungserfolge die Sympathie vieler Journalisten und Politiker genießt. Doch um diese Aufmerksamkeit mit Schülern zu gewinnen, deren Unterricht weder Fragen des Strahlungs- und Wärmetransports in der Atmosphäre noch solche nach der Struktur unserer Energieversorgung behandelt, bedarf es einer entlarvenden Simplifizierung der Argumentation. Mit der die demonstrierenden Jugendlichen den wahren Kern der Klimahysterie enthüllen. Die Idee von der Notwendigkeit des Klimaschutzes entspringt eben nicht verwinkelt konstruierten Gedankengebäuden, in denen soziale, ökonomische und technische Zusammenhänge mit einer vernunftgetriebenen Interpretation naturwissenschaftlicher Forschungsergebnisse verwoben werden. Sondern primär der Furcht, unsere Lebensweise werde zum Verlust so bezeichneter „natürlicher Lebensgrundlagen“ führen. Dies belegen die jungen Aktivisten, wenn sie ihre unbeholfen gestalteten Pappschilder mit der Parole durch die Straßen tragen, es gäbe keinen „Planeten B“. Das ist zwar trivial korrekt, aber ohne Belang. Schließlich existiert auch kein „Planet A“.

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