Bademeister im Rheinbad wurden massiv bedroht

Das Düsseldorfer Rheinbad war in der jüngeren Vergangenheit Schauplatz einiger massiver Vorfälle und Übergriffe, die letztlich dazu führten, dass das Bad geräumt und sogar vorübergehend geschlossen werden musste. Hauptverantwortlich für diese Zwischenfälle waren in der Regel jugendliche Migrantenbanden. Die notorischen Relativierer aus den Reihen der Altparteien, vorneweg der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel von der SPD, versuchten und versuchen nach wie vor, die Ereignisse herunterzuspielen. 
Beim gestrigen »Wertedialog« schilderte auch ein Bademeister des Rheinbads seine Erlebnisse – und seine Worte klingen alles andere, als hätte es sich um Lausbubenstreiche oder Banalitäten, so wie es Geisel gerne weismachen will, gehandelt. Wladimir Chetverik, so der Name des Schwimmmeisters, gab ein paar der ihm entgegengebrachten Sprüche wider. In einem Bericht derBild wird Chetverik wie folgt zitiert: »Man erlebt oft Beleidigungen, es wird mit Vergewaltigung der Mutter gedroht. Man droht mir: ‚Ich töte dich‘ oder ‚Ich zünde dich an‘. Damit muss man erst umgehen können.« Die Probleme, so Chetverik weiter, hätten nicht in der Besucherzahl an sich gelegen, sondern daran, dass »zu viele der Gruppen, die uns Probleme bereiten« vor Ort waren.
Für Geisel aber liegt die Ursache der Randale, die letztlich zu den dreimaligen Schließungen führte, nicht bei den jugendlichen Migranten. Er behauptete auch gestern in der Gesprächsrunde noch, dass Bad sei im Juni voreilig geschlossen worden. »Die Lage wurde erst gefährlich und anarchisch, als das Bad geräumt wurde«, behauptet Geisel. Er war an dem Tag NICHT im Rheinbad.