Globale Erwärmung hat vor 16 Jahren aufgehört – und hier folgt die Graphik, die dies beweist…

Die Welt hat vor fast 16 Jahren aufgehört, sich zu erwärmen. Dies geht aus jüngst veröffentlichten Daten hervor. Diese haben unter Klimawissenschaftlern Debatten ausgelöst.

Die neuen Zahlen bedeuten, dass der ,Stillstand‘ der globalen Erwärmung jetzt genauso lange gedauert hat wie der Zeitraum zuvor von 1980 bis 1996, als die Temperatur gestiegen war. Davor war die Temperatur 40 Jahre lang stabil oder ist gesunken.

Globale Temperaturänderungen
Abbildung: Schmelzender Eisberg vor Grönland

Die neuen Daten, zusammengestellt von über 3000 Messpunkten zu Wasser und zu Land wurden in aller Stille im Internet veröffentlicht – ohne jede Medien-Fanfaren und ohne dass bis auf den heutigen Tag darüber berichtet worden ist.

Dies steht in scharfem Widerspruch zu vor sechs Monaten veröffentlichten Zahlen, die aber nur bis zum Jahre 2010 gelistet waren – einem sehr warmen Jahr.

Mit diesem frühen Ende der Aufzeichnung war es möglich, bis 1997 einen leichten Erwärmungstrend zu suggerieren, aber das Jahr 2011 sowie die ersten acht Monate des Jahres 2012 waren sehr viel kühler, was diesen Trend zu Null machte.

Einige Klimawissenschaftler wie Phil Jones, Direktor der Climate Research Unit an der University of East Anglia leugnete die Bedeutung des Plateaus und sagte, dass 15 oder 16 Jahre eine zu kurze Zeit sind, um Schlussfolgerungen zu ziehen.

Andere widersprechen. Prof. Judith Curry, Leiterin der Abteilung Klimawissenschaft an der prestigeträchtigen Georgia Tech University, sagte der Mail on Sunday, dass eindeutig daraus hervorgeht, dass die Computermodelle zur Prophezeiung einer globalen Erwärmung ,zutiefst mangelhaft‘ sind.

Selbst Prof. Jones hat eingeräumt, dass er und seine Kollegen die Auswirkung der ,natürlichen Variabilität‘ nicht verstehen – Faktoren wie die langzeitlichen Zyklen der Ozean-Temperatur sowie Änderungen der Sonnenstrahlung. Allerdings, so betonte er, sei er nach wie vor davon überzeugt, dass das derzeitige Jahrzehnt signifikant wärmer enden würde als die vorhergehenden zwei.

Wärmer: Seit dem Jahr 1880 hat sich die Welt um 0,75°C erwärmt. Dieses Bild zeigt Eisschollen vor Grönland

Die regulär gesammelten Daten der globalen Temperatur werden HadCRUT4 genannt, weil sie gemeinsam vom Hadley Centre des UKMO und der Climate Research Unit von Prof.Jones zusammengestellt werden.

Seit dem Jahr 1880, als die weltweite Industrialisierung allmählich Fahrt aufnahm und erste zuverlässige Statistiken erstellt werden konnten, hat sich die Welt um 0,75°C erwärmt.

Einige Wissenschaftler haben behauptet, dass diese Erwärmungsrate dramatisch zunehmen wird, es sei denn, man erreicht drastische Kürzungen von Kohlendioxid-Emissionen. Ohne dieselben prophezeien diese Herrschaften eine katastrophale weitere Erwärmung um bis zu 5°C bis zum Ende des Jahrhunderts.

Die neuen Zahlen wurden veröffentlicht just, als die Regierung klarstellte, dass man die eigenen Vorschriften bzgl. Kohlendioxid ,verbiegen‘ und neue Kraftwerke errichten werde, um der Drohung von Stromausfällen zu begegnen.

Auf der Konferenz der Konservativen Partei vorige Woche versprach der neue Energieminister John Hayes, dass ,die hoch fliegenden Theorien bourgoiser Links-Akademiker die Interessen der normalen Bürger nicht zerstören werden, welche Wärme, Licht und Bewegungsfreiheit brauchen – Energiepolitik für die Vielen, nicht die Wenigen‘. Dieses Versprechen löste umgehend Wutausbrüche bei grünen Aktivisten aus, welche Reduktionen der riesigen Subventionen für Windturbinen-Hersteller befürchten.

Betrügerische Wissenschaft kostet uns ein Vermögen

Hier folgen drei nicht so triviale Fragen, die man vermutlich nicht in einer Quiz-Show hören wird. Erstens, wie sehr hat sich die Erde erwärmt seit a) 1880 und b) Anfang 1997?. Und was hat das mit Ihrer stetig steigenden Stromrechnung zu tun?

Die Antwort auf die ersten beiden Fragen mag überraschend sein. Seit 1880, als aus den meisten Gebieten des Globus‘ erste zuverlässige Temperaturaufzeichnungen vorlagen, hat sich die Welt um 0,75°C erwärmt.

Von Anfang 1997 bis August 2012 zeigen die in der vorigen Woche veröffentlichen Zahlen jedoch einen Trend von genau Null: der aus über 3000 Messpunkten weltweit ermittelte Trend war flach.

Überraschung: Die Nachricht, dass sich die Welt während der letzten 16 Jahre überhaupt nicht erwärmt hat, wird für Manche ein Schock sein. Dieses Bild zeigt Treibeis in Kanada.

Es gab hierzu keinerlei Berichterstattung in den Medien, nicht einmal in Kleinstmeldungen, obwohl doch sonst in großer Aufmachung über Klimathemen berichtet wird. Aber die Zahlen wurden in aller Stille online gestellt ohne jede Presseerklärung – ganz anders als sechs Monate zuvor, als ein geringer Erwärmungstrend gezeigt worden war.

Die Antwort auf die dritte Frage ist vermutlich die bekannteste. Die Rechnungen werden immer teurer, zumindest teilweise wegen einer ganzen Palette ,grüner‘ Subventionen, die der Erneuerbaren-Industrie zufließen, vor allem der Windindustrie.

Dies wird die Haushalte in diesem Jahr mit 100 £ zu stehen kommen. Das dürfte stetig weiter steigen – und doch wird es den Haushalten nur aus einem einzigen Grund auferlegt: nämlich wegen der weit verbreiteten Überzeugung, die von Politikern aller Couleur geteilt und den Kindern schon in der Schule eingetrichtert wird, dass ohne drastische Maßnahmen zur Reduktion von Kohlendioxid-Emissionen sich die globale Erwärmung demnächst beschleunigen werde mit wirklich katastrophalen Folgen bis zum Ende dieses Jahrhunderts – wenn die Temperaturen um bis zu 5 Grad höher liegen könnten.

Daher die Bedeutung jener ersten beiden Antworten. Die globale Industrialisierung der letzten 130 Jahre machte da kaum einen Unterschied.

Und angesichts der Vorgabe des Parlaments [Act of Parliament], die CO2-Emissionen bis zum Jahre 2050 um 80% zu reduzieren – ein Projekt, das Hunderte Milliarden kosten wird – ist die Nachricht, dass sich die Welt während der letzten 16 Jahre überhaupt nicht erwärmt hat, ein Schock.

Diese Nachricht stellt eine fundamentale Herausforderung der Hypothesen dar, welche jedem Aspekt der Politik zu Energie und Klimawandel zugrunde liegen.

Dieses ,Plateau‘ bedeutet nicht, dass die globale Erwärmung vielleicht irgendwann wieder einsetzen könnte.

Aber einer zunehmenden Anzahl ernsthafter Klimawissenschaftler zufolge zeigt die Nachricht, dass die Computermodelle, welche seit Jahren den unmittelbar bevorstehenden Untergang prophezeien und welche vom UKMO und dem IPCC verwendet werden, zutiefst falsch sind und dass das Klima weitaus komplexer ist als die Modelle vermuten lassen.

„Die neuen Daten bestätigen einen Stillstand der globalen Erwärmung“, sagt Prof. Judith Curry, Leiterin der School of Earth and Atmospheric Science an der America’s Georgia Tech University.

„Klimamodelle sind sehr komplex, aber sie sind nicht perfekt und unvollständig. Es zeigte sich, dass die natürliche Variabilität (die Auswirkungen von Faktoren wie langzeitliche Temperaturzyklen in den Ozeanen und bei der Solarstrahlung) von einer Größenordnung sind, welche den Treibhaus-Erwärmungseffekt weit überkompensieren.

Es wird immer offensichtlicher, dass unser Beitrag zur Erwärmung seit 1980 und Projektionen des zukünftigen Klimawandels die natürliche Variabilität als Faktor von fundamentaler Bedeutung berücksichtigen müssen“.

Man würde kaum erwarten, dass Prof. Phil Jones, welcher sich im Mittelpunkt des ,Klimagate‘-Skandals vor drei Jahren wiederfand, Prof. Curry zustimmen würde. Aber hinsichtlich von zwei bedeutenden Punkten war das so.

Die Daten zeigen in der Tat ein Plateau, räumte er ein, und ohne ein starkes El Nino-Ereignis „könnte es noch eine Weile andauern“.

Wie Prof. Curry räumte Prof. Jones ebenfalls ein, dass die Klimamodelle nicht perfekt seien: „Wir verstehen nicht in vollem Umfang, wie wir Dinge wie Änderungen in den Ozeanen in die Modelle eingehen lassen können, und weil das so ist, könnte man sagen, dass die natürliche Variabilität jetzt dafür sorgt, dass die Erwärmung unterdrückt wird. Wir wissen nicht, wie die natürliche Variabilität wirkt“.

Kopfschmerzen: Immer deutlicher zeigt sich, dass die globale Erwärmung viel langsamer vonstatten geht als die Katastrophisten behaupten – eine Schlussfolgerung mit enormen politischen Implikationen für die Politiker in Westminster. [Bild: Stefanie Winter / pixelio.de]

Und doch besteht er darauf, dass 15 oder 16 Jahre kein signifikanter Zeitraum sind: Stillstände derartiger Länge waren immer erwartet worden, sagte er.

Und dennoch, als das Plateau bereits im Jahre 2009 zutage getreten und darüber von den Wissenschaftlern diskutiert worden war, sagte er einem Kollegen in er der Klimagate-E-Mails: „Unter dem Strich: Der ,Nicht-Aufwärts-Trend‘ muss sich weitere 15 Jahre fortsetzen, bevor wir uns Gedanken machen“.

Aber obwohl dieser Zeitraum inzwischen fast verstrichen ist sagte er, dass er seine Meinung hinsichtlich der Untergangs-Prophezeiungen der Modelle nicht geändert hat: „Ich glaube nach wie vor, dass das 2010 begonnene Jahrzehnt um etwa 0,17°C wärmer ausfallen wird als das Jahrzehnt zuvor, als es wärmer war als während der neunziger Jahre“.

Nur falls das nicht so wäre, würde er sich ernsthaft zu fragen beginnen, ob etwas tiefer Greifendes im Gange wäre. Mit anderen Worten, obwohl er vor fünf Jahren gesagt zu haben scheint, dass 15 Jahre ohne Erwärmung ihn ,nachdenklich‘ machen würden, ist dieser Zeitraum inzwischen 20 Jahre lang.

Seine Kollegen am Met.-Office blieben derweil bei der Stange. Ein Sprecher sagte: „Die Wahl eines Start- oder Endpunktes im kurzfristigen Zeitmaßstab kann sehr irreführend sein. Klimawandel kann wegen der inhärenten Variabilität des Klimasystems nur erkannt werden über multidekadische Zeiträume“.

Er sagte, dass es ,unwahrscheinlich‘ sei, dass das Plateau länger als 15 Jahre dauern würde. Befragt zu einer Prophezeiung des Met.-Office im Jahre 2009 – dass drei der der darauf folgenden fünf Jahre einen neuen Welt-Temperaturrekord setzen würden – blieb er die Antwort schuldig. Da sich keinerlei Anzeichen für einen starken El Nino im nächsten Jahr finden lassen, sind die Aussichten, dass es so kommt, ziemlich weltfremd.

Warum all das eine Rolle spielt, sollte offensichtlich sein. Die Statistiken eines jeden Quartals bzgl. wirtschaftlicher Ergebnisse und Modelle zukünftigen Verhaltens haben einen gewaltigen Einfluss auf unser Leben. Sie lösen eine ganze Reihe politischer Reaktionen aus, von der Bank of England über das Finanzministerium bis zu Myriaden von Entscheidungen privater Geschäftsbereiche.

Und doch ist seit dem Crash 2008 stetig immer deutlicher geworden, dass sowohl die Statistiken als auch die Modelle extrem unzuverlässig sind. Die Zukunft um dieselben zu planen ist genauso sinnvoll wie die Wahl eines Hochzeitstermins drei Monate im Voraus auf der Grundlage einer langfristigen Wettervorhersage.

Kaum jemand wird so närrisch sein. Aber Entscheidungen von weitaus tieferer und weitaus kostspieligerer Bedeutung wurden und werden immer noch auf der Grundlage von Klima-Prophezeiungen getroffen, und zwar nicht für den nächsten drei Monate, sondern für das gesamte Jahrhundert – und das trotz der Tatsache, dass Phil Jones und seine Kollegen jetzt zugeben, dass sie die Rolle der ,natürlichen Variabilität‘ gar nicht verstehen.

Das Deprimierendste an dieser Debatte ist, dass jeder, der das alarmistische Untergangs-Szenario in Frage stellt, automatisch als Klimawandel-,Leugner‘ gebrandmarkt wird, welcher die Zukunft der Menschheit torpediert.

Klar gesagt: Ja, eine globale Erwärmung hat es gegeben. Aber die Beweise beginnen immer deutlicher zu zeigen, dass diese viel langsamer vor sich geht als von den Katastrophisten behauptet – eine Schlussfolgerung mit enormen politischen Implikationen.

Link: https://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2217286/Global-warming-stopped-16-years-ago-reveals-Met-Office-report-quietly-released–chart-prove-it.html?

Übersetzt von Chris Frey EIKE