Stoßen und Stechen mit Migrationshintergrund

Von Max Roland | Vielleicht wird man mir vorwerfen, es sei pietätlos gegenüber dem Opfer, diesen Artikel jetzt zu schreiben. Ich finde es aber vor allem ungerecht gegenüber dem Opfer, es mit einem Schwert abzustechen. Ja, ich bin da noch ziemlich altmodisch und auch nicht sonderlich PC-orientiert. Jugendsünde. Man möge mir vergeben. 

Wahrscheinlich ist beißender Sarkasmus das einzige, was uns im Angesicht solcher Taten noch bleibt. Ein arabischer Migrant, der wohl unter falscher Identität mit der Flüchtlingswelle ins Land kam, ermordet seinen Zimmergenossen auf offener Straße – mit einem Schwert. Der Mann gab sich 2015 als Syrer aus, soll aber Palästinenser sein. Und da soll mal einer behaupten, in der islamischen Welt würden die in der Steinzeit leben. Jetzt ist auf jeden Fall bewiesen, dass sie durchaus das Mittelalter erreicht haben. Schachmatt, Rassisten! 

Gerade diskutieren wir noch über den „Vorfall“ in Frankfurt, haben uns noch nichtmal geeinigt, ob es jetzt ein „Zugunfall“ war, ob ein „Junge vom einfahrenden Zug getötet“ wurde oder ob es ein simples „Unglück“ war und haben jetzt festgestellt, dass wir auf jeden Fall mehr Maßnahmen gegen unglückliche Stürze von der Bahnsteigkante brauchen werden. Denn ob man nun einfach stolpert oder ob es ein Sturz mit eritreischem Stoßhintergrund ist, ist ja eigentlich auch im Endeffekt das gleiche. Und da ersticht ein Mann seinen Zimmergenossen mit einem Schwert. 

Problem hier: Der Mord, pardon, der unglückliche sturzbedingte Zugunfall  in Frankfurt, wurde von vielen mit dem Ziel politisiert, Merkel und der Open-Borders-Fraktion eine Mitschuld anheften zu können. Diese Verbindung war jedoch angesichts der Fakten schwer haltbar. Mit diesem Versuch gab man sich der Lächerlichkeit preis. Hier jedoch liegt es auf der Hand: Ein Mann, der mit falscher Identität als Syrer im Zuge der Migrationswelle 2015 ins Land kam, begeht nicht nur einen Mord, sondern legt dabei auch ein krasses Maß an Barbarei an den Tag. Es ist ein absurd rückschrittlicher Mord, den sich auch kein „Dunkeldeutscher“ oder „Flüchtlingshasser“ besser als „Angstmacherei“ hätte ausdenken können. Dieser Mord hängt mit politischen Entscheidungen aus dem Jahre 2015 zusammen. Nun würde ich nicht so weit gehen, Merkel eine Mitschuld zu attestieren: Rückwirkend Mitschuldig machen sich meiner Meinung nach  aber alle, die diesen und ähnliche Fälle verharmlosen, als „Einzelfälle“ abtun und die Augen vor dem Offensichtlichen verschließen: Wir haben ein Problem mit Migrantenkriminalität. Mit solchen extrem brutalen Fällen, die die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich ziehen, aber auch mit dem, was mittlerweile im Alltag passiert. Ein Blick in die Kriminalitätsstatistiken hilft.  2018 gibt es mehr Morde, exponentiell mehr sexuelle Übergriffe und Körperverletzungen in Deutschland im Vergleich zu 2014. Das sagt nicht die AfD, sondern das BKA. Anteilig sind Zuwanderer und Nichtdeutsche an solchen Gewaltverbrechen extrem überrepräsentiert. Das ist kein Rassismus, das sind Zahlen. Aber das ein Zuwanderungsenthusiast Zahlen liest und versteht: Das ist der wahre Einzelfall in dieser Debatte.

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