Video zum Sonntag

Alt, aber gut und bis heute leider aktuell. So funktioniert seit Jahren der Racketen-Shuttledienst der sogenannten „Menschenretter“. Menschen werden immer an der gleichen Stelle und wie am Fließband aufgenommen, sorry, natürlich „vor dem Ertrinken gerettet“, und obwohl nur wenige Meilen von der tunesischen Grenze und sicheren tunesischen Häfen entfernt, zielstrebig nach Europa verfrachtet. Ob während der weit längeren Fahrt nach Europa hinter dem Heck weitere Menschen ersaufen, ist den „Rettern“ dabei herzlich egal. Die Wahrscheinlichkeit ist auch extrem gering, denn die Seenot der Ertrinkenden entsteht ja immer rein zufällig nur dann und auch nur dort, wo ein „Retter“ auftaucht. Wie aus dem Nichts tauchen genau dort urplötzlich prallvolle Schlauchboote ohne Motor und Ruder auf, wo die Europa-Fähren warten. Man weiß, wo und wann der Bus fährt.
Kann man nicht beschreiben.
Ein Video sagt mehr als tausend Worte:

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