Schüler sagt, es gibt nur zwei Geschlechter, und wird vom Lehrer der Klasse verwiesen

Wenn Ideologie zur offiziellen Politik gerinnt, dann sind die Ausläufer des sich naturgemäß anschließenden Gesinnungs- und Bekenntniszwangs zuerst in den Bildungsanstalten zu spüren. Totalitären Systemen ist gemeinsam, daß der Bürger die Unterscheidung zwischen Freund und Feind instinktiv zu erkennen lernt. War es im Osten die Heimat- und Staatsbürgerkunde, in dem jüngere wie ältere Schüler lernten, in welchem Teil der Welt der »kapitalistische Klassenfeind« sitzt, so sind es heute die »Feinde der Demokratie«, »die Gegner von Vielfalt und Eine Welt-Politik«, die »Rechtspopulisten« und »Klimazweifler«, um die die aufrecht Gesonnenen und Haltung-Zeigenden den gesellschaftlichen Frontverlauf ziehen. Gleichzeitig ist damit an alle die Warnung ausgesprochen, sich in den Bannkreis der Geächteten zu begeben, denn daraus erhalten die Widerspenstigen kein Rückkehrticket mehr in die Welt der Rechtgläubigen.

Zu den Ausgestoßenen zählt nun auch ein 17jähriger Schüler aus dem schottischen Aberdeenshire. Seiner Meinung nach gäbe es nur Mann und Frau als Geschlecht, alles andere sei eine Frage persönlicher Identität, wagte der junge Mann vor seinem Lehrer zu äußern. Wie dem vonIndependent.uk veröffentlichten Amateurvideo zu entnehmen ist, entbrannte ein hitziges Wortgefecht zwischen dem Teenager und dem älteren, anscheinend gender-bewegten Lehrer. Letzter warf dem Schüler vor, daß er sich mit seiner Meinung nicht »inklusiv« verhalte. Daraufhin fragte der junge Mann sinngemäß zurück, wie inklusiv es sei, wenn er an der Äußerung seiner persönlichen Meinung gehindert werde, nachdem er zuvor den Ausführungen des Lehrers zum Thema der 56 und mehr Geschlechter gelauscht habe. Im Video ist ein zunehmend irritierter Lehrer zu beobachten, der nervös vor dem ruhig argumentierenden Schüler gestikuliert, weil er merkt, daß er sich vor der Klasse nicht mehr aus der geistigen Sackgasse befreien kann, in die ihn die politisch-korrekte Nomenklatura der widersprüchlichen Gender-Ideologie geführt hat. Den Zweifeln des Schülers am unwissenschaftlichen Hirngespinst einer multiplen Geschlechtsgesellschaft entgegnet er lapidar, daß dies zur nationalen Politik gehöre. Und Politik müsse eben nicht wissenschaftlich sein. Wie bekannt wurde, wurde der uneinsichtige Schüler am Ende der Klasse verwiesen.

Auf Nachfrage einer britischen Zeitung bei der Schule, erklärte deren Leitung, daß der Schüler nicht wegen seiner Auffassung, sondern aufgrund seines respektlosen Verhaltens gegenüber dem Lehrer diszipliniert wurde.

Ein Gastbeitrag der Initiative Familien-Schutz

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