Krautzone – Ein Magazin für alle, die noch nicht verrückt sind


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Der Schild in den Farben von 1848 – schwarz, rot, gold. Aufgestellt, um die Bundesrepublik Deutschland gegen alle Feinde von Volk,  Freiheit und Demokratie zu verteidigen. Das Titelbild der aktuellen Krautzone, die mir per patriotischer Feldpost zugesandt wurde, leitetet bereits in das Thema der aktuellen Ausgabe ein.  Der martialische Kämpfer, ganz in Haut und ohne Eisen, verteidigt Deutschland gegen die subversiven Elemente von unterschiedlichen Sozialismen und religiösen Fanatikern.Schon beim Durchblättern der Ausgabe steigt dem geneigten Leser der Duft von Druckertinte in die Nase.

Dass sich überhaupt noch Menschen die Mühe machen ein gedrucktes Magazin auf den Markt zu bringen, obwohl dieser Markt ja eigentlich im Niedergang begriffen ist, ist wohl bereits ein politisches Statement. Die Macher müssen wohl oder übel Reaktionäre sein. Irgendwelche Rückwärtsmenschen, die einfach nicht mit der alten Republik, Deutschland als Nation und der teutschen Kultur abschließen können. Ewiggestrige also, die sich verzweifelt an den Fahnenmast der sinkenden Insel klammern und sich nur mit Galgenhumor und Satire am Leben erhalten können.

Dass sich die Macher von Krautzone nicht völlig ernst nehmen, merkt man sofort. Der Humor im Magazin lockert auf und überspielt, dass die Deutschen gerade als Volk verkrampfter nicht sein könnten. Wann wird hier überhaupt noch gelacht, wenn es um Politik geht? Abgesehen von der Bundeswehr, die zum Dauerwitz verkommen ist, vergeht sowohl den Linken als auch den Rechten im Land das Lachen, wenn sich das Diskussionsthema in Richtung Tagespolitik verschiebt. Gut, dass sich die Macher von Krautzone davon nicht anstecken lassen und mit Ironie und Satire gegen einen immer freiheitsfeindlicheren Zeitgeist kämpfen. Hinter dem Magazin stehen junge Kerle, scheinbar ausschließlich weiße Männer und zudem noch Dunkeldeutsche, die an Ideen wie Freiheit und Vaterland glauben – und den Sozialismus, sei er grün oder rot, ablehnen.

Bei einem konspirativen Treffen in Brandenburg hatte ich sogar Gelegenheit die Macher bei einem Podcast noch besser kennenzulernen. Aber hört selbst:

In der aktuellen Ausgabe geht es also um die Verteidigung dessen, was uns noch heilig ist: Deutschland. Verteidigt durch jene, die rechts sind oder sich zumindest nicht als Linke definieren können. Neben Abhandlungen zum militärischen Widerstand gegen die Nazis, gibt es auch ausführliche Plädoyers für mehr Libertarismus, Essays über die Wirtschaft und Interviews mit Prominenten des politischen Widerstands im aktuellen Deutschland, das mehr und mehr einer DDR 2.0 in linksgrün gepunktet ähnelt.

 

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Posted by Krautzone on Friday, July 5, 2019

 

Die Krautzonäre leben von ihren treuen Abonnenten und den Helden des geschriebenen Worts, die tatsächlich zum Kiosk gehen und sich die aktuelle Ausgabe dort kaufen. Es gibt die Wahl zwischen dem Kaiserabo, dem Wüstenfuchsabo und anderen Möglichkeiten. Für alle, die gerne etwas physischen in den Händen halten wollen, ist die Krautzone nur zu empfehlen. Sie ist einfach zu lesen, bedient sich größtenteils normaler Alltagssprache und versucht nicht Menschen zu erreichen, die bereits bei den dritten Zähnen angekommen sind.

Klare Kaufempfehlung für die Krautzone, die den Einheitsbrei der volkspädagogischen Zeitschriftenfront so richtig aufmischt!

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