Italien will stärker mit Libyen und Tunesien kooperieren

Der italienische Innenminister Matteo Salvini war angetreten, um die illegale Migration und Schlepperei über das Mittelmeer nach Italien zu stoppen. Dazu will Italien jetzt intensiver mit Libyen kooperieren und die libysche Küstenwache unterstützen. Man wolle ihr mit Material und Ausbildung unter die Arme greifen.
Auch mit Tunesien will man Verhandlungen über eine Kooperation aufnehmen. Ziel sei es, die Kontrolle über die Gewässer zwischen Italien und Nordafrika zurückzugewinnen und die Schlepperboote rechtzeitig aufzufinden und die Migranten zu den libyschen und tunesischen Küstenhäfen zurückzubringen.
In den Mainstream-Medien wurde die angekündigte Intensivierung der Zusammenarbeit Italiens mit seinen nordafrikanischen Nachbarn kritisch aufgenommen und auf die Menschenrechtslage in Libyen aufmerksam gemacht [siehe Berichte »n-tv«, »Tagesschau«].
Die Frage ist, ob es dagegen besser sei, die Menschen in wirkliche Seenot zubringen? In Australien hat man eine andere Lösung gefunden: Die No-Way-Politik hat dazu geführt, dass es auch keine Seenotrettungsfälle für Migrantenboote mehr gibt.

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