Italien und Slowenien verschärfen ihre Grenzkontrollen

Italien und Slowenien verschärfen ihre Kontrollen an der gemeinsamen Grenze zur Bekämpfung der illegalen Einwanderung, wie das Innenministerium in Rom mitteilte. Demnach sollen ab dem 1. Juli gemischte italienisch-slowenische Streifen zum Einsatz kommen.

Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat in Rom ein Protokoll zur Zusammenarbeit der italienischen und slowenischen Polizei unterzeichnet. Dabei seien künftig an der slowenischen Grenze gemischte Streifen geplant wie es sie bereits an der französischen Grenze gibt. Ihr Ziel sei, den Kampf gegen die Schlepperei aktiver voranzutreiben.

Damit setzen immer mehr EU-Länder auf Grenzkontrollen innerhalb des Schengen-Raums, wie auch Frankreich, Dänemark, Schweden und Österreich, während die in Deutschland recht mäßig ausfallen und sich vor allem auf drei Hauptübergänge an der Grenze zu Österreich konzentrieren.

Die Zahl der Migranten, die über die Balkan-Route Italien erreichen, nahm seit Anfang 2019 wieder zu. Im Jahr 2019 wurden bisher 782 Migranten in Triest unweit der slowenischen Grenze aufgegriffen, was nach Angaben des intalienischen Innenminsiteriums doppelt so viele als im Vergleichszeitraum 2018 sind.

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