Kanadischer Influencer Jordan Peterson kündigt neue soziale Plattform an

Jordan Peterson gehört in den sozialen Netzwerken zu den einflussreichsten Personen weltweit. Er ist nicht nur Autor, Vortragsreisender und Influencer sondern auch klinischer Psychologe mit einem Lehrstuhl an der University of Toronto. Seine Hauptforschungsgebiete sind unter anderem die Psychologie des religiösen und ideologischen Glauben. Mit seinen Thesen und Forschungsergebnissen hat er sich insbesondere den Zorn des politisch linken Lagers zugezogen. Für viele aus deren Reihen gilt er sogar als Hassfigur.
Peterson, der sich selbst als »Professor gegen die politische Korrektheit« bezeichnet, hat die Veröffentlichung einer neuen, nicht-kommerziellen und zensurfreien sozialen Plattform angekündigt. »Thinkspot«, so der Arbeitstitel der Plattform, soll als Konkurrenz zu Facebook, Twitter und Co. aufgebaut werden. 
Die neue Plattform, die sich derzeit noch in der Beta-Testphase befindet, soll nach den Vorstellungen Petersons vollkommen frei von ideologisch motivierter Zensur sein, wie es in einem Bericht beiNewsbusters heißt. Die einzige Einschränkung, die es gibt, seien die ohnehin schon geltenden Gesetze.
»Sobald Sie auf unserer Plattform sind, werden wir Sie nicht mehr einschränken«, sagt Peterson in einem Gepräch mit dem britischenGuardian. »Es sei denn, ein US-amerikanisches Gericht ordnet dies an. Das ist im Grunde die Idee. Wir versuchen also, eine Anti-Zensur-Plattform zu schaffen.«
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