Teilen statt Lesen, eine Soziale-Medien-Manie

Ein Artikel von TichysEinblick

„Bei Melanie ist der Mörtel ab.“ Die Bild-Zeitung titelte die Schlagzeile vergangene Woche nach dem Wiener Opernball. Dabei handelte es sich um US-Schauspielerin Melanie Griffith, die von Richard „Mörtel“ Lugner als Opernball-Stargast eingeladen war – und um die Nase herum irgendwie, sagen wir, gequetscht aussah. Die Gästewahl von Lugner, der sein Vermögen als Bauunternehmer erwirtschaftet hatte, offenbart ja immer wieder seine Vorliebe für Damen mit besonderer Nähe zu Schönheitschirurgen – Nadja Abd el Farrag, Pamela Anderson, Kim Kardashian, sie alle haben sich schon an seinem Arm durch das Gedränge in der Wiener Staatsoper geschoben. Jetzt war 80iger Jahre-Star Melanie Griffith („Working Girl“) an der Reihe, und Bild formulierte weiter: „DAS kann selbst Mörtel nicht mehr richten!“ Sieben Worte, die alle denkbaren Nuancen von bitterböse bis beleidigend boten.

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