COP27-Klimaschäden sind nur ein Fantasieplan, um den Westen für schlechtes Wetter zu besteuern und die UN zu vergrößern

Jo Nova
[Alle Hervorhebungen in diesem Beitrag im Original]

Obwohl die COP27 nichts weiter als eine Urlaubsreise für 45.000 Menschen war, ist es ihr gelungen, den üblichen PR-„Sieg“ im großen Medientheater zu erringen. Sie haben ein Dokument, das sie als historischen Durchbruch bezeichnen, das aber in Wirklichkeit nichts anderes ist als eine Wunschliste für zukünftige Träume der UN. Es ist nur ein „Fahrplan für künftige Entscheidungen“, was bedeutet, dass sie noch keine Entscheidungen getroffen haben. Sie können nicht sagen, wer zahlen wird, oder wer das Geld bekommt, oder wie hoch die Summen sein werden, oder wofür es genau sein wird.  Aber sie können sagen, dass sie sich wieder treffen werden, um eine Lösung zu finden.

Sie haben einfach eine neue Kategorie der globalistischen Bestechung angekündigt!

Bei Reuters beispielsweise liest man:

„…der Text des Abkommens lässt eine Reihe entscheidender Details offen, die im nächsten Jahr und darüber hinaus ausgearbeitet werden müssen, einschließlich der Frage, wer in den Fonds einzahlen würde und wer davon profitieren würde.“

Es gibt jedoch noch keine Einigung darüber, was als durch den Klimawandel verursachter „Verlust und Schaden“ gelten soll – was sowohl beschädigte Infrastruktur und Eigentum als auch schwer zu bewertende natürliche Ökosysteme oder Kulturgüter umfassen könnte.

Ein Bericht von 55 gefährdeten Ländern schätzt, dass sich ihre klimabedingten Verluste in den letzten zwei Jahrzehnten auf insgesamt 525 Milliarden Dollar belaufen, was 20 % ihres gemeinsamen BIP entspricht. Einigen Untersuchungen zufolge könnten sich diese Verluste bis 2030 auf 580 Milliarden Dollar pro Jahr belaufen.

Selbst bei aller Übertreibung – mit fünfundfünfzig Ländern und zwanzig Jahren Rückforderungen – beläuft sich die Summe der Schäden also auf nur 26 Millionen pro Jahr?

Loss and Damages“ ist ein Plan, den Westen für schlechtes Wetter in Somalia oder Frost in Uruguay zu besteuern.

Wenn es jemals zu etwas kommt, werden die westlichen Nationen einfach Geld aus den „Auslandshilfe“-Körben abzweigen und es durch die UNO leiten, um sie für die Armen der Welt noch weniger effektiv zu machen. Es wird die Korruptokraten in den Enklaven der Dritten Welt mästen und den UN-Hohlköpfen nebst deren Erfüllungsgehilfen Brot und Honig bringen. Es wird keinen Anreiz mehr für die kleinen Länder geben, Meeresdämme zu bauen, die Erosion zu stoppen oder die Gefahren zu verringern, um Brände zu verhindern – denn je schlimmer die Katastrophe ist, desto mehr Geld können sie für die „Verluste“ verlangen. Die Regierungen der Dritten Welt werden also weniger für ihre eigene Inkompetenz verantwortlich sein, da sie die Schuld auf den Westen abwälzen, aber sie werden noch abhängiger von der UN als Zuckerbäcker.

Alles in allem wird es ein Gewinn für den schleichenden Kommunismus sein, aber ein Verlust für alle anderen. Es ist ein weiterer Weg zur Eine-Welt-Regierung.

Danken Sie dem Westen für die Freisetzung des gesamten CO2. Betrachten Sie es als Geschenk…

Der Westen braucht die Welt nicht für imaginäre „Klimaschäden“ zu bezahlen. CO2 ist ein milliardenschwerer Nettonutzen. Es hat die Ernteerträge und das Pflanzenwachstum erhöht und dazu beigetragen, die Welt zu ernähren, es hat die Wälder verdichtet, Mangroven vermehrt und die Wüstenbildung verringert (Goklany, 2015). Es gibt 18 Millionen Quadratkilometer mehr Grünfläche auf der Welt. (Zaichun, 2016). Wenn die Temperaturen um zwei Grad steigen und der CO2-Gehalt 700 ppm erreicht, wird Mais schätzungsweise 25 % schneller wachsen und Sojabohnen um 31 %. (Qiao et al 2019)

Lasst uns Öl verbrennen und die Welt ernähren:

Kohlendioxid-Düngung (in ppm, horizontale Achsen) von C3-Pflanzen und C4-Unkraut. Quelle: von Caemmerer et al. (2012).

Fast neun von zehn Inseln im Pazifik und im Indischen Ozean wachsen mehr als sie schrumpfen (Duvat, 2018), und die 11 %, die schrumpfen, sind so klein, dass sie keine menschlichen Bewohner haben. Null. Zahlen wir also niemandem etwas für den Anstieg des Meeresspiegels, aber schicken wir den Inseln mit zusätzlichem Grundbesitz eine Rechnung?

Was hat der Westen jemals für Sie getan?

Die Dritte Welt scheint mit Autos, Lastwagen, Strom, Antibiotika, Gas und Flugzeugen zufrieden zu sein. Sie mögen ihren Dünger, Poly-Baumwolle, Beton, befestigte Straßen und Smartphones. Das Spiel der rückwirkenden Schäden und Auszeichnungen kann von beiden Seiten gespielt werden.

Jacob Rees-Mogg sagt:

„Es gibt keinen Grund, Reparationen zu zahlen. Unsere führende Rolle bei der industriellen Revolution hat der Welt Wohlstand gebracht und zu einer höheren Lebenserwartung und besseren Lebensbedingungen geführt.“

Im Zuge des CO2-Wachstums wuchs die Bevölkerung Afrikas von 155 Millionen vor hundert Jahren auf heute 1.500 Millionen. Eine Milliarde Afrikaner mehr lebt…

CO2 ist ein Nettonutzen für das Leben auf der Erde, und das gilt auch für den Westen.

REFERENCES

Duvat, V. K. E. (2018). A global assessment of atoll island planform changes over the past decades. Wiley Interdisciplinary Reviews: Climate Change, e557. doi:10.1002/wcc.557

Goklany, Indur (2015) Carbon Dioxide, The Good News, GWPF

Qiao, Y et al (2019) Elevated CO2 and temperature increase grain oil concentration but their impacts on grain yield differ between soybean and maize grown in a temperate region, Science of The Total Environment,Volume 666, 20 May 2019, Pages 405-413

Zaichun Zhu, et al (2016) Greening of the Earth and its drivers, Nature Climate Change, Letter, doi:10.1038/nclimate3004

https://ourworldindata.org/grapher/world-population-by-region-with-projections?time=1000..2019

https://ourworldindata.org/grapher/cumulative-co-emissions

Wenn die 39 den Human Development Index anführenden Länder zahlen, werden die Kosten auf 1,1 Milliarden Menschen verteilt. Warum bei 39 Ländern aufhören? Das 40. Land war Saudi-Arabien, und ich vermute, dass es keinen Cent zahlen wird.

Link: https://joannenova.com.au/2022/11/cop27-climate-damages-is-just-a-fantasy-plan-to-tax-the-west-for-bad-weather-and-grow-the-un/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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