US-Präsident Trump erhebt Sonderzoll auf mexikanische Waren

Seit Monaten durchqueren ganze Karawanen von »Flüchtlingen« und Migranten Mexiko von Süd nach Nord und legen dabei enorme Wegstrecken zurück (die Nord-Süd-Ausdehnung Mexikos beträgt bis zu 3.000 Kilometer). Das Ziel dieser Ströme sind die USA.
Die mexikanische Regierung hatte den »Flüchtlingen« freien Transfer und freies Geleit durchs Land versprochen. Durch dieses Versprechen wurden auch immer mehr Afrikaner angelockt, die sich von ihrer Heimat über den Atlantik und Südamerika Richtung Mexiko und schließlich USA aufgemacht haben. Daher ruderte die mexikanische Regierung bezüglich der afrikansichen »Flüchtlinge« zurück und hält diese bereits an der eigenen Südgrenze fest. Die Latinos aus Honduras, Guatemala oder anderen mittelamerikanischen Staaten aber erhalten weiterhin freies Geleit durch Mexiko bis an die Nordgrenze zu den USA. Es gibt Berichte, in denen es heißt, dass diese Gruppen nach Übertritt auf das mexikanische Territorium in Busse verladen und bis an die Grenze zu den USA gefahren werden.
US-Präsident Donald Trump hat jetzt jedenfalls genug von dieser Transfer- und Geleitpolitik des südlichen Nachbarn. Vor allem, weil die unerlaubten Grenzübertritte in den letzten Wochen wieder deutlich zugenommen haben. Er hat mit sofortiger Wirkung einen Sonderzoll von fünf Prozent auf alle mexikanischen Waren verhängt. Diese Abgabe bleibt solange gültig, bis Mexiko die derzeit praktizierte Migrationspolitik ändert. Sollte Mexiko weiterhin Tür und Tor den »Flüchtlingen« offen halten, deren Ziel der illegale Grenzübertritt in die USA ist, will Trump den Zoll jeden Monat um weitere fünf Prozent bis auf maximal 35 Prozent erhöhen.

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