Ein Plagiat jagt das nächste …

Autor: W-R.M. Bild: Parlamentsdirektion / Thomas Jantzen Lizenz: –


Die türkies-grüne Regierung kommt nicht und nicht zur Ruhe: Ein Skandal jagt den anderen. Weder Grün noch Schwarz kommt wirklich aus dem Sumpf heraus und dann funkt auch noch immer wieder der Plagiatsjäger Stefan Weber dazwischen.

Erst die Plagiate und Peinlichkeiten rund um die ehemalige Ministerin Aschbacher und jetzt der ÖVP-Innenminister Karner …

… doch halt! War da nicht noch etwas?

Ja, natürlich, die Plagiatsvorwürfe gegenüber der grünen Justizministerin Alma Zadić. Irgendwie – so kommt es einem vor – wird auf diesen Fall gerne vergessen. Oder wird dieser gar absichtlich heruntergespielt?

Anfänglich wurden die Vorwürfe nur von dem Nachrichtenportal „Exxpress“ gespielt. Erst nachdem sogar die Universität Wien nicht mehr anders konnte und die Vorwürfe gegen die grüne Ministerin aufgriff, sprangen, unwillig aber doch, die Mainstreammedien auf.

Nachdem der Druck so groß wurde, dass es sichtlich nicht mehr anders ging, verkündete die Universität Wien am 14. März 2022 in einer Presseaussendung: „Im Februar 2022 ging bei der Universität Wien eine Plagiatsanzeige zur Dissertation von Alma Zadić ein. Nach interner Vorprüfung hat die Universität Wien nun ein Prüfverfahren über die Dissertation eingeleitet und sucht internationale Gutachter*innen. Das Ergebnis der Prüfung wird in einigen Monaten, voraussichtlich nach dem Sommer, vorliegen.“

Die Zeitangabe der Universität war zwar sehr vage, aber der Sommer ist nun eindeutig vorbei und ein Prüfergebnis liegt noch nicht vor. Auf schriftliche Nachfrage bei der Universität Wien wurde festgehalten, dass „derzeit davon ausgegangen wird, dass das Ergebnis in den nächsten zwei Monaten vorliegen wird.“

Es bleibt also spannend für die grüne Justizministerin …

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