Fundstück: Endlich einmal eine gute Nachricht aus dem Bundestag

(Fundstück von Henryk M. Broder)

Emilia „Milla“ Fester, 24, ist nicht nur die „jüngste Abgeordnete im Deutschen Bundestag”, sie ist auch „grün. feministisch. klimagerecht”, so steht es auf ihrem Instagram-Account. Bevor sie beschloss, Politiker/in zu werden, arbeitete sie als Regieassistentin an einem Hamburger Kinder- und Jugendtheater. Wenige Wochen nachdem sie in den Bundestag eingezogen war, klagte „Milla“ in einem Interview mit dem SPIEGEL, sie würde „80 Stunden in der Woche“ arbeiten und deswegen „keine Hobbys mehr“ haben. „Letztendlich opfere ich auch meine eigene Jugend für diesen Job auf.“ Einen weiteren Einblick in ihr Leben gab sie „pünktlich zum internationalen Tag für bisexuelle Sichtbarkeit”, als „das 2. offen bisexuelle Mitglied des Deutschen Bundestags“, nach ihrer Parteifreundin Ricarda Lang, die sich bereits geoutet hatte. Und das ist im Prinzip alles, was man über das grüne, feministische und klimagerechte „Mitglied“ des Bundestages wissen muss. Alles Übrige ist seine Privatsache. PS: Fast hätten wir es vergessen: Frau Fester plädiert auch für eine radikale Absenkung des Mindestwahlalters. Wer wählen möchte, sollte es auch dürfen, Zweijährige inklusive.

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