Hamburger Pädagogen müssen unterschreiben, kein AfD-Mitglied zu sein

Von Jan Schneider | Dass sich Linke frei nach Andrea Nahles die Welt so machen, wie es ihnen gefällt, sollte allgemein bekannt sein. Dass sie das aber nun in die Tat umsetzen, überrascht dann schon etwas. In unserem demokratischen Land ist kein Platz für Nazis, weshalb diese auch keine Lehrer sein dürfen. So oder so ähnlich dürfte die Argumentation der Hamburger Schulbehörde lauten, welche auf eine Anfrage der AfD in der Hamburger Bürgerschaft erklärte, die pädagogischen Mitarbeiter der 54 Schulen im Hamburger Stadtgebiet müssten in Einstellungstests versichern, keine AfD Mitglieder zu sein. Laut einem Artikel der jungen Freiheit sei die ,,Lernzeit Schulpersonal-Service GmbH“ verantwortlich für diese Einstellungsverträge. Die Firma hat mit den Schulen Kooperationsverträge geschlossen. Alexander Wolf, Vorsitzender der AfD-Fraktion der Bürgerschaft, sprach von einem Skandal. Dass die Schulbehörde nun die Verträge prüft, sei zu begrüßen. Der Albtraum ist noch nicht vorbei: 550.000 Steuergelder erhielt die ,,Lernzeit Schulpersonal-service GmbH“ im letzten Jahr – Willkommen im Demokratie Wunderland. Man kann von der AfD halten was man will, aber ihren Mitgliedern kategorisch zu verbieten, irgendwo zu arbeiten, ist antidemokratisch und erinnert an dunkelste Zeiten unserer Geschichte.

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