Ukraine-Krieg: Wie geht es nach der Teilmobilisierung weiter?

Glaubt man den Westlichen Medien, so ist die Teilmobilisierung in Russland ein Zeichen der Schwäche. Damit soll der Öffentlichkeit im Westen vorgegaukelt werden, dass Putin knapp vor dem Scheitern steht  und die selbstmörderischen Sanktionen nur noch kurze Zeit durchzuhalten seien.

Tatsächlich ist es natürlich das genaue Gegenteil. Russland kämpfte bisher mit rund 200.000 Soldaten (vielleicht sind es auch schon 250.000) gegen eine Übermacht von 700.000 ukrainische Soldaten, hinter denen in der Zwischenzeit das gesamte Waffenpotential der NATO steckt. Diese Kräfteverhältnisse sind also zuerst einmal ein Armutszeichen für die NATO. Während Russland nur einen kleinen Teil seiner Reservisten mobilisieren wird, hat Selenskij längst die Generalmobilisierung angeordnet. Spielraum nach oben gibt es da nicht mehr!

Wie allgemein bekannt, musste Russland in Kharkiv ein größeres Gebiet aufgeben. Die Gründe hierfür sind nicht ganz klar, jedoch ein Zeichen, dass die russische Front mit einer Länge von 1200 Kilometern überdehnt ist. Es macht auch keinen Sinn sich diesen Vorgang irgendwie schönzureden. Zu diesen Erfolg Selenskis ist jedoch zu sagen, dass er wirklich nicht mehr als ein Glücksfall war, da er darauf keine weiteren Erfolge aufbauen konnte. Trotzdem wurde klar, dass Russland seine Ziele in der Ukraine nur mehr mit massiver Truppenverstärkung erreichen wird können. Man kann davon ausgehen, dass es Putin um die Befreiung aller, überwiegend von Russen bewohnten Gebieten geht, also den gesamten Südender Ukraine.

Die Teilmobilisierung ist somit ein Zeichen der Stärke und Vitalität. Der Westen hat hingegen in der Ukraine bereits alles aufgeboten, was er hat. Deshalb klammert man sich an die Hoffnung, dass Russland an den Widerständen gegen die Mobilisierung zerbrechen wird, was sich allerdings nicht bewahrheiten wird:

Beispielsweise musste die US-Nachrichtenagentur AP inzwischen erklären, dass ein Video, in dem angeblich Wartende am Grenzübergang nach Finnland zu sehen waren, die versuchten, der Mobilmachung zu entgehen, tatsächlich diesen Grenzübergang am 29. August zeigte und der Grenzverkehr nach Beginn der Mobilmachung nach Aussage der finnischen Grenzbehörden völlig normal sei.

Dass über die höchst überschaubare Zahl an Demonstranten gegen die Mobilmachung hinaus tatsächlich „tausende Männer“ das Land verlassen, ist bisher nur eine unbewiesene Behauptung. Umgekehrt ist es so, dass ukrainische Männer im wehrfähigen Alter scharenweise in den Westen geflüchtet sind, um der Wehrpflicht zu entgehen.

Wir sehen täglich solche Männer, wie sie in unseren Städten mit ihren SUVs herumfahren. Im Gegensatz dazu, wird bereits von Tausenden russischen Freiwilligen berichtet, die sich zur Front melden. Man darf nicht vergessen, dass in Russland die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg wach gehalten wurde und jetzt im Grunde eine ähnliche Situation wieder entstanden ist, wo die NATO dabei ist, tief in die traditionell russische Sphäre einzudringen. Damit hat der Westen im Bewusstsein viele Russen eine rote Linie überschritten. Die Mehrheit der Russen wird verstehen, dass dies nicht zu dulden ist.

Auch ist der Wohlstandszuwachs in Russland seit Putins Regierungsantritt unübersehbar. Die Russen können sich noch gut an die Yelzin-Ära erinnern, als sie im Winter frieren mussten, weil westliche Konzerne das Gas stahlen. Sollte Putin fallen und Russland „liberalisiert“ werden, würde gleiches wieder passieren.Hingegen ist die wirtschaftliche Situation in der „liberalisierten“ Ukraine äußerst trist. In den letzten 25 Jahren sank die ukrainische Bevölkerungszahl um 20%.

Dieser Rückgang ist einerseits auf einen starken Überhang der Sterbefälle im Vergleich zu den Geburten, andererseits auf eine kontinuierliche Abwanderung der Ukrainer zurückzuführen. Die Ukraine ist somit ein sterbendes Land. Das BIP Russlands ist mehr als doppelt so hoch, wie das der Ukraine! Die Russen wissen somit, wofür sie kämpfen, die Ukrainer hingegen wissen, wofür es sich nicht lohnt zu kämpfen!

Die Abstimmungen der lokalen Regierungen der Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie der Regionen Cherson und Saporoschje werden Russland weiter stärken, da die Menschen dort besonders gut wissen, wofür sie jetzt kämpfen müssen. Jahrelang litten diese Menschen unter dem ukrainischen Terror. Man erinnere sich an die ukrainischen Ausschreitungen 2014 gegen Russen in Odessa, bei denen 48 Menschen verbrannten. Die Mörder gingen damals natürlich straffrei aus. (www.anti-spiegel.ru/2022/was-westliche-medien-ueber-lawrows-rede-im-uno-sicherheitsrat-verschweigen/).

Selenskij hat sogar die russische Sprache unterdrückt, obwohl von etwa 40% der Ukrainer Russisch die Muttersprache ist. Diese Menschen werden sich jetzt besonders leicht mobilisieren lassen, nachdem sie eine neue Lebensperspektive in Russland haben. Die Mobilisierung wird sich voraussichtlich spätestens im Frühjahr auswirken, möglicherweise auch früher. Bis dahin wird die EU in eine noch nie dagewesene Wirtschaftskrise hineingeschlittert sein. Das Reich der Lügen und des Betruges wird an sich selbst zugrunde gehen. Die Unterstützung der europäischen Bevölkerung für die Sanktionen wird nach einem Krisenwinter auf einen Tiefpunkt gesunken sein. Nicht umsonst bereitet sich die deutsche Regierung schon jetzt auf innere Unruhen vor.


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