Kommentar zu Maffay und sein ultragrünes Glühwürmchen von Frankundfrei

Als Antwort auf Jan de Bisschop.

Na ja, Peter Maffey ist der Name für eine riesige Unterhaltungsmaschine, da muss er schon aus Marketing-Gründen leider gewisse Zugeständnisse machen. Ich rechtfertige das keinesfalls, und es dreht sich mir der Magen um, wenn er solche Sachen sagt oder auch angesichts der einen oder anderen Textzeile seiner jüngsten Alben. Trotzdem würde ich Peter Maffey nicht in Bausch und Bogen verdammen. Ich erlebte ihn neulich auf einem Konzert: Allein die ehrliche Art, wie er Musik macht, und der Umstand, dass er auf Deutsch singt, ist schon in gewisser Weise ein Akt des Widerstands. Und dann sagte er auf dem Konzert deutliche Worte gegen die Kriegstreiberin Baerbock. Er traute sich zwar nicht, sie und ihre Partei beim Namen zu nennen, aber jeder wusste, dass er sie meinte und scharf für ihre Kriegspoltik kritisierte.
Ähnliches gilt für Helene Fischer: Sie ist noch mehr Marketing-Produkt als Maffey, allein weil sie noch nicht so lange im Geschäft ist, und sie lässt sich von ihren Produzenten und Managern auch zu peinlichen Zeitgeisthuldigungen drängen, aber wer bei ihrem Konzert vor 130.000 Zuschauern in München war, sah am Publikum, dass da Widerstandspotential vorhanden ist.

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