Nun beginnt es also…haben Sie genug Klopapier und Zucker im Keller?

Eine liebe Freundin aus Berlin erzählte mir heute am Telefon, dass sie jetzt hamstert, weil niemand weiß, was in den nächsten Wochen auf uns zukommt. Wir ahnen nichts Gutes, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Ab morgen soll alles Wichtige (noch) teurer werden. Freundin K. wird kiloweise Zucker kaufen, wenn der noch bezahlbar ist. Sie schafft an Klopapier ran, was zu bekommen ist, und sie wird morgen einen Campingkocher erstehen, für  den Fall, dass es ganz dick kommt.

„Weißt Du, dass die Beschäftigten in der Charité jetzt nicht mehr umsonst parken dürfen“, fragt sie mich. Wusste ich nicht, wenngleich: anderswo können Beschäftigte auch nicht kostenlos parken. Und in Berlin kommt man mit den Öffis noch überall gut hin.

Aber jeder spürt, dass es schlechter wird, und bei einer aktuellen Inflationsrate von 7,9 Prozent dürfte das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht sein, wie TheGermanZ-Kolumnist Michael Sting vorhin überzeugend darlegte, nachzulesen hier.

Ich war am Nachmittag nochmal tanken, Diesel, Rechtspopulist halt. 2,09 der Liter. Wenn Sie nachher diese Zeilen lesen, dürfte es deutlich teurer sein, denn die vorübergehende „Entlastung“ durch unsere Bundesregierung war nach meiner Ansicht ein Tröpfchen auf den heißen Stein. Zugegeben, ich musste schon für 2,34 tanken, und es geht ja immer noch schlimmer. Aber 2,09 Euro für einen Liter Diesel – auch das ist schon eine Zumutung.

Wir alle müssen heizen und essen. Aber was ist mit der Gegenöffentlichkeit? In dieser Zeit brauchen die Bürger andere Sichtweisen als die der Regierungen und des Medien-Mainstreams zur Orientierung. Bitte unterstützen Sie meine Arbeit mit einer Spende über PayPal @KelleKlaus oder auf unser Konto DE18 1005 0000 6015 8528 18.

 

 

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