Tag der offenen Bluse

Zur Causa Scholz: Die Potsdamer Staatsanwaltschaft schließt sich vollumfänglich unserer Meinung an, dass sich, auch wenn Akten aus dem Außenministerium mit „streng vertraulich“ gekennzeichnet sind, doch nur grüner Mist darin befindet. Eine sachgemäße Entsorgung im Garten-, Papier oder Hausmüll ist also völlig in Ordnung. Kann man es unserem Olaf vorwerfen, dass er am Tag der offenen Bluse im pompösen Kanzleramt mal einen Blick riskierte? Natürlich nicht! Außerdem wollte er schließlich die Botschaft entziffern, die zwei Grazien auf ihre nackten Brüste geschmiert hatten („Gas Embargo now“). Sag, wer mögen die Mägdelein sein? Rote? Grüne? Schwarze gar? Nackt sind irgendwie alle Amazonen gleich. Hatte er es vor oder nach dem Busenblitzen (also noch ein wenig benommen) gesagt? Das 9-Euro-Ticket sei „eine der besten Ideen, die wir hatten“? Jedenfalls habe das Lindner-Ticket „gezeigt, was möglich ist – und auch, wo bisher Schwierigkeiten beim Bahnfahren lägen“. Das hätten er und die Seinen nämlich gar nicht gewusst, bei Partei und Staat festangestellte Genossen, die auf sich halten, fahren schließlich nicht mit der Bahn, sondern mit Chauffeur.   Übrigens: Die zweitbeste Idee der Ära Scholz kommt vom Deutschen Verkehrsgerichtstag, der dem Gesetzgeber eine Erhöhung des THC-Grenzwerts im Straßenverkehr empfiehlt. Mit einer Tüte (Cannabis), so die Experten, fährt es sich doch gleich viel entspannter.   Die Firma Ravensburger kann natürlich machen, was sie will, solange sie nicht gegen Gesetze verstößt. Und wenn die Ravensburger nun nach sorgfältiger Prüfung der Meinung sind, dass sie mit „ihren Winnetou-Titeln die Gefühle anderer verletzt haben“ und diese Bücher nun entsorgen, stehen sie schließlich in einer langen […]

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