Marc Bernhard: Nord Stream 2 öffnen und Energiepreisexplosion stoppen

Berlin, 16. August 2022. Die Bundesregierung hat ab 1. Oktober eine Gasumlage in Höhe von 2,4 Cent je Kilowattstunde beschlossen. Hierzu teilt der AfD-Bundestagsabgeordnete Marc Bernhard, Mitglied im Ausschuss für Klimaschutz und Energie, mit:

„Um eine sichere und bezahlbare Energieversorgung der Privathaushalte und Wirtschaft zu erreichen, muss Nord Stream 2 geöffnet und zudem unsere Energieversorgung über Kernkraft stabilisiert werden. Denn nach der bisherigen Explosion der Gaspreise bedeutet die Gasumlage für 21 Millionen Privathaushalte Zusatzkosten allein für Gas von circa 40 Prozent. Damit wird für die Hälfte der deutschen Bevölkerung Heizen, Kochen und Duschen zum Luxusgut. Statt Ursachenbekämpfung versucht sich die Bundesregierung nun in sozialistischer Planwirtschaft, um die selbstverursachte Energiepreisexplosion für die Bevölkerung zu deckeln. Dieser Versuch einer Symptombekämpfung verteuert Energie in Deutschland weiter.

Dabei wäre es doch so einfach: Nord Stream 2 öffnen. Das befürworten laut Forsa bereits 66 Prozent der Deutschen. Der Mehrheit unserer Bevölkerung ist es egal, ob wir russisches Gas durch die Leitung Nord Stream 1 oder 2 beziehen. Durch die dadurch erzielte Senkung der Gaspreise würden auch die Einnahmen Russlands wieder sinken. Dazu trägt auch die Laufzeitverlängerung für unsere sechs Kernkraftwerke bei, deren nachhaltige Leistung allein 30 Prozent der Gasimporte aus Russland ersetzen kann. Um wieder einen ausgewogenen Energiemix für den Industriestandort Deutschland zu erreichen, muss die ‚Energiewende‘ sofort auf den Prüfstand.“

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