Die Aufsichtsgremien von ARD und ZDF sollten direkt gewählt werden

Rund um den RBB kommt es dieser Tage zu vielen absurden Meldungen. Zu den schillerndsten gehörte die Forderung von Dorette König, es solle künftige keine Vortreffen mehr geben, bevor die Gremien des Senders zusammenkommen. König vertritt derzeit Wolf-Dieter Wolf als Vorsitzende des RBB-Verwaltungsrates. In diesen Vortreffen hatten Einzelne, so wie es der Business Insider berichtete, ausgeklungelt, welche Entscheidungen der Verwaltungsrat trifft und mit welchen Themen sich das Aufsichtsgremium überhaupt beschäftigt. Der Versuch, solche Vortreffen zu unterbinden, ist gut gemeint. Doch Klüngelei verhindern zu wollen, indem man Treffen verbietet, ist im Zeitalter von Teams und Whatsapp bestenfalls ehrenhaft – vor allem aber ist der Versuch hilflos.

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