Schon wieder neue Vorwürfe gegen Schlesinger

Generell vorab die Frage: Warum müssen Intendanten, Rundfunkchefs und Chefredakteure so viel verdienen? Sie erwirtschaften das Geld ja nicht wie Unternehmer, sondern leben von Zwangsgeldern, die den Bürgern abgepresst werden! Es gibt ja kaum eine Chance für normale Bürger, sich gegen den aufgezwungenen Rundfunkbeitrag zu wehren.
Unterdessen nehmen die Vorwürfe gegen die ehemalige RBB-Chefin Schlesinger und einiger andere hoher Mitarbeiter im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht ab. Jetzt geht es um Bewirtungskosten, die falsch abgerechnet wurden [siehe Bericht »Focus-Online«]. Wenn man alle Vorwürfe der letzten Wochen zusammenzählt, bekommt man ein klares Bild: Die Gelder der Bürger werden nicht wertgeschätzt, sondern dreist aus dem Fenster geworfen. Es scheint in diesem Milieu kein Schamgefühl zu geben.
Wegen der Korruptionsvorwürfe und Missbräuche ermittelt mittlerweile die Staatsanwaltschaft gegen Schlesinger, ihren Mann, Ex-»Spiegel«-Journalist Gerhard Spörl, und gegen den bisherigen RBB-Verwaltungsratschef Wolf-Dieter Wolf. Der letztgenannte hat bereits den Rücktritt als Aufsichtsratschef bei der Sender-Werbetochter RBBMedia angekündigt.

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