Schöne neue Multi-Kulti-Welt (2) – New York: War Messerattentat auf Rushdie ein islamisches Hass-Verbrechen? (VIDEO)

Von ELMAR FORSTER | Nachdem Salman Rushdie gestern  mit 10 – 15 Messerstichen schwer verletzt wurde, wurde er in einem New Yorker Krankenhaus not-operiert und ist an ein Beatmungsgerät angeschlossen. Der in Indien geborene britisch-amerikanische Schriftsteller wurde während eines Podiumsgespräches von einem Mann vor einem großen Publikum attackiert und dabei durch Messerstiche in Kopf und Bauch gestochen.
 

Dabei erlitt der 75-jährige Schriftsteller schwere Leber‑, Nerven- und Augenverletzungen, wobei ein Auge wahrscheinlich verloren gehen könnte, wie Andrew Wylie, Rushdies Agent mitteilte. Trotz der Schwere der Verletzungen dürfte Rushdie aber überleben.

Angreifer festgenommen

Der Angreifer wurde als Hadi Matar identifiziert, ein 24-jähriger Mann aus dem Bundesstaat New Jersey. Das Motiv für die Wahnsinnstat, bei der auch der Moderator der Podiumsdiskussion, Henry Reese, verletzt wurde, ist noch nicht bekannt. Reese erlitt Gesichtsverletzungen, konnte das Krankenhaus aber bereits verlassen.

Islamisches Hassobjekt seit 1989

Vieles deutet aber bereits jetzt darauf hin, dass Rushdie zu einem weiteren Opfer der islamistischen Rachejustiz geworden ist. Auch das Thema der Podiumsdiskussion, nämlich: die Rolle der Vereinigten Staaten bei der Unterstützung von verfolgten Schriftstellern.

Zur Erinnerung: Im Jahr 1989 erließ der damalige religiöse Führer des Iran, Ayatollah Ruhollah Khomeini, ein islamisches Todesurteil, eine Fatwa gegen Rushdie. Der Grund war dessen Buch, „Satanische Verse“, welches ein Jahr zuvor veröffentlicht worden war und im Iran wegen Blasphemie verboten wurde. Zur Umsetzung der Fatwa wurde ein Multi-Millionen-Dollar-Blutpreis ausgesetzt. Rushdie musste damals jahrelang unter Polizeischutz untertauchen. Mittlerweile versucht zwar der iranische Staat, sich von Fatwa-bezogenen Fällen gegen Rushdie fernzuhalten. Trotzdem aber bleibt der Autor im Land ein Staatsfeind: Denn  eine halbstaatliche religiöse Stiftung hat den Blutpreis von 2,8 Millionen Dollar auf 3,3 Millionen Dollar im Jahr 2012 erhöht.  (AP-News, mandiner)

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