Unser Olaf, der Populist

Bundeskanzler Olf Scholz ist heute beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), um sich dafür einzusetzen, dass die Fußball-Frauen gleiche Prämien (und Gehälter?) bekommen, wie die Fußball-Männer. Nun verstehe ich endlich, was der Begriff „Populismus“ meint.

Klar, wir wollen alle was für die Frauen tun und für die Gleichberechtigung. Und unsere Frauen-Nationalmannschaft hat gerade erst bei der Europameisterschaft in England eine wirklich starke Vorstellung abgeliefert, bis ins Finale vor 90.000 Zuschauern in Wembley. Da ist doch klar, dass die Mädels – darf man das so sagen? – davon auch finanziell profitieren müssen.

Nur: der Alltag in Deutschland ist anders. Wenn ich noch die richtigen Zahlen im Kopf habe, kommen zu Spielen der Frauen-Bundesliga im Durchschnitt unter 1000 zahlende Zuschauer und bei den Männern sind es im Schnitt rund 40.000. Und Thomas Müller ist ein Superstar, warum sollte Merle Frohms auch dessen Millionengehalt erhalten? Nur, weil sie eine Frau ist?

Fußball ist ein Geschäft, auch hier gilt das Prinzip Marktwirtschaft. Wenn Zuschauerzahlen und Werbeeinnahmen und mediale Präsenz dermaßen unterschiedlich sind, warum sollten die Spielerinnen das gleiche Gahlt bekommen wie die Männer, die für volle Stadien sorgen? Und wenn bei den Frauen auch irgendwann 40.000 kommen, dann herzlich gerne, aber das müssen sie doch durch Leistung erreichen und nicht durch kernige Forderungen von Politikern. Ich denke, unser Bundeskanzler sollte in dieser Zeit andere Sorgen haben als die Gehälter von Fußballspielerinnen….

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