Schwulenfeindliche Gewalt beim »Dyke March Hamburg«

Die lesbischen Aktivisten hielten Schilder mit Slogans wie »Ich stehe auf Frauen, nicht Männer“, und »Lesbe: Eine erwachsene homosexuelle Frau«. Sie wehrten sich damit gegen die Schwulen-feindlichkeit der radikalen Trans-Aktivisten«, wie Reduxx berichtet.
Trans-Aktivisten begannen daraufhin, die lesbischen Demonstranten zu beleidigen und »TERFs Go Home« zu rufen, bis die Polizei die Lesben aus der Demonstration zu ihrem eigenen Schutz entfernen musste. Der Begriff TERF bedeutet »Trans-Exklusionäre Radikale Feministinnen« und wird von radikalen Trans-Aktivisten benutzt, um klassische Feministen wie Joanne K. Rowling und Alice Schwarzer zu diffamieren.
Eine Trans-Aktivistin hat versucht, der Demonstrantin Julia Di Lisio vonRadfem Berlin ein Banner aus der Hand zu reißen, wie sie berichtet: »Die wollten das Banner zerstören. Sie wollte die Bambusstangen des Banners brechen, und als diese nicht brachen, wurde sie noch gewalttätiger, bis ich sie aufhielt. Sie wehrte sich gewaltsam und verdrehte das Banner, dabei hat sie mich am Arm und an der Lippe verletzt.«
Di Lisio erstattete daraufhin Anzeige bei den anwesenden Polizisten. Markus »Tessa« Ganserer hielt seine geplante Rede beim »Lesben-Marsch« nicht, berichtet Di Lisio. Bei den vorangegangenen Lesben-Demos in Köln und Berlin kam es ebenflass zu Gewalt gegen Lesben von radikalen Trans-Aktivisten. Die Mainstream-Presse schweigt die schwulenfeindliche Gewalt tot.
»Gemütlich laufen, den Moment genießen, Lesben beim Dyke March Hamburg mit einem Transparent mit der Definition von Lesbe zu feiern, bedeutet vorbereitet sein zu müssen, auf körperliche Gewalt und darauf eine Anzeige bei der Kriminalpolizei zu machen«, soRadfem Berlin auf Twitter.
»Männer sind keine Lesben, Lesben sind keine Männer.  Ein simpler Fakt, der heutzutage zu gewalttätigen Exzessen ggü. Lesben führt, auf einer Pride. Der Queerbeauftragte schweigt dazu, in dem er diese Opfer einfach als transphob branded“, schrieb der schwule AktivistAli Utlu auf Twitter. »Wenn *TQ Lesben brutal körperlich angreifen, ihnen ihre Biologie absprechen, kann es kein gemeinsam mehr geben.  Wer mit Gewalt gegen Homosexuelle reagiert, kann kein Teil der Community mehr sein.«
Der Queer-Beauftragte der BundesregierungSven Lehmann schrieb auf Twitter: »Das war ein grandioser #CSD, mit 250.000 Menschen und einer starken Botschaft:  „Auf die Straße! Vielfalt statt Gewalt!“« Die Trans-Angriffe auf Lesben erwähnt er nicht.

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