Tag gegen Homophobie: Nicht für Moslems!

Von MANUEL FREUND | Am 17.5. diesen Jahres war der Idahobit (International day against homophobia, transphobia and biphobia). Er soll dazu aufrufen, für die Gleichberechtigung von Homosexuellen zu aufzustehen. Als Homosexueller kann man sich glücklich schätzen, wenn man in Deutschland geboren wurde. Zwar gibt es auch hier Homophobie im Alltag, aber Homosexuelle leben in Deutschland so frei wie in kaum einem anderen Land der Welt.

Das ist nicht überall so. In vielen Ländern der Welt ist Homosexualität immer noch unmoralisch. An dieser Stelle möchte ich gerne auf die überaus gelungene Rede von Beatrix Storch im Bundestag zu dem Thema muslimische Migranten und Homosexualität hinweisen. In folgenden Ländern wird Homosexualität mit dem Tode bestraft: Pakistan, Afghanistan, Iran, Irak, Saudi-Arabien, Katar, VAE, Sudan, Mauretanien, Jemen, Somalia und Syrien. Was haben alle diese Länder neben der Todesstrafe auf Homosexualität gemeinsam? Es sind muslimische Staaten. Ohne Ausnahme. Das sollte jedem erst einmal zu denken geben. In der islamischen Welt und in islamisch geprägten Kulturen ist Homophobie Standart. Ich zählte vorher Gemeinsamkeiten der Länder auf, in denen Homosexualität unter Todesstrafe steht. Hier eine weitere für uns sehr makabre Gemeinsamkeit. Dies sind auch die Länder, aus denen die größten Flüchtlingsströme nach Europa kommen. Das heißt: Wir haben eine riesige Menge an Menschen aufgenommen, die damit aufgewachsen sind, dass Homosexualität mit dem Tode bestraft werden sollte. Das spiegelt sich auch in den Ländern wieder, die viele Einwanderer aus solchen Ländern aufgenommen haben: Über die Hälfte der Moslems in Groß Britannien finden, dass Homosexualität illegal sein sollte. Gut die Hälfte der Moslems in Deutschland ist fest davon überzeugt, dass Homosexualität eine Krankheit ist. Hier haben wir uns ein Problem ins Land geholt.

Masseneinwanderung und eine offene Gesellschaft gegenüber Homosexuellen – das passt nicht zusammen. Es muss dafür gesorgt werden, dass Einwanderer – egal welcher Herkunft – sich an unsere Werte anpassen. Ein Anfang wäre das konsequente Einstehen für unsere Werte, dies lehnen die links-grünen Pseudo-Weltoffenen leider ab. Diese sind nämlich der Meinung, dass wir unsere Werte, auf denen das friedliche Miteinander in der Westlichen Welt beruht, gar nicht brauchen. Denn alle Kulturen sind gleichwertig! Dass die eine Kultur Homosexuelle explizit vor Diskriminierung schützt, während die andere sie wortwörtlich vom Dach wirft? Muss übersehen worden sein.   Die Akzeptanz von Homosexualität hat Deutschland nicht einfach aus den Hut gezaubert, dieser Weg war lang und hart. Jetzt dürfen wir diese Mühen nicht einfach aufgeben, indem wir unsere Werte aufgeben – im Namen der Toleranz. 

• Weiterlesen •