Immer mehr Deutsche verlassen Deutschland

Aus Deutschland wandern immer mehr Deutsche aus und immer mehr Nicht-Deutsche wandern ein. Man kann das, wie die Welt, Abwandern und Zuwandern nennen. Man kann aber auch feststellen: Auf deutschem Boden findet de facto also ein Bevölkerungstausch statt. Deutsche gehen, Nicht-Deutsche kommen. Das belegt dieWanderungsstatistik für 2021.
Insgesamt verließen 64.179 Deutsche ihr Land. Arbeitslose und Hartz IV Empfänger waren das eher selten, es sei denn, ihnen wird das Geld nachgesendet. Dafür handelte es sich bei den Auswanderern fast immer um Ärzte, IT-Fachleute und andere Spezialisten. Seit 2005 verließen 792.000 Deutsche für lange Zeit Deutschland.
Umgekehrt wandern dagegen nicht die nach dem Brexit erwarteten Briten ein. Im Gegenteil: »Im Zusammenhang mit dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union«, konstatiert der Bericht, »wurde 2021 erstmals seit 2009 eine Nettoabwanderung ins Vereinigte Königreich verzeichnet.«
Dafür strömen Syrer und Afghanen, Roma und Sinti, Türken und Bulgaren ins Land. In Zahlen ausgedrückt: 41.400 aus Syrien, 36.000 aus Rumänien, 31.300 aus Afghanistan, 19.500 aus der Türkei; selbst aus Indien kommen 21.300 Personen dazu. Die üblichen Iraker sind mit 15.100 beteiligt. Netto wohlgemerkt.
Bei fast allen diesen Zuwanderern handelt es sich um wenig oder auch gar nicht ausgebildete Personen. Was die Hilfs- und Psychoindustrie in Deutschland weiter Blüten treiben lässt. Kitas, Schulen und Betriebe sind mehr mit Integration von Migranten als mit ihren Kernaufgaben beschäftigt: Der Ausbildung auf das Niveau des Hochtechnologiestandorts Deutschland, der auf dem Weltmarkt mithalten kann.
Damit der Zufluss der schlecht Ausgebildeten anhält, kaprizieren sich Innenministerin Faeser, SPD, und die Lobbyisten der Hilfsindustrie auf das Asylrecht. Nach dem müssen alle Migranten, sofern sie Asyl beantragen, nach Deutschland durchgereicht werden.
Wer wie Griechenland die Migranten stoppt, bekommt es mit den A-Moralisten der Grünen zu tun. »Dieses Vorgehen«, behauptet Luise Amtsberg, Grüne, die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, »ist ein Bruch mit allen Werten, die wir in der Europäischen Union vertreten«. Das Vorgehen Athens sei »an Abgründigkeit und Perfidität nicht zu überbieten«.
Laut Wiki ist Frau Amtsberg eine Bilderbuchgrüne. Die 38-Jährige studierte von 2004 bis 2013 [sic!] im Hauptfach Islamwissenschaft und im Nebenfach Politikwissenschaft und evangelische Theologie in Kiel. Nach 9 Jahren bzw. 18 Semestern schloss sie ihr Magister-Studium ab. Anschließend ging sie in die Politik und erreichte schließlich nach einem Berg von Ämtern ihren vorläufigen Gipfel: Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung zu sein. Ob sie auswandern will? – Wohl kaum. Denn an kaum einem anderen Ort lässt sich so viel mit so wenig verdienen. Für bestimmte Zeitgenossen das perfekte Einwanderungsland.

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