Kommentar zu Anti-G7-Protest: Auf den harten Kern zusammengeschrumpft von Diogenes

2) Der andere Teil der Linken wechselte nach und nach zu einer Bewegung, die durch den Vietnam-Krieg an US-Universitäten entstanden war, und die bis zum Tag des Verrats nicht ernt genommen wurde (da die Linken vom Sieg der Sowjetunion überzeugt waren).

Die Bewegung, „Linke auf dem Langen Marsch durch die Institutionen“ geht auf die Frankfurter Schule zurück, jene Marxisten, die in den 1930er Jahren an US-Unis auswichen. Diese haben u.a. die Idee gehabt, daß von „Sprechakten“ ( … das Zauberwort) mehr Gewalt ausgehen könnte als von den von Gorbatschow abgezogenen Panzern.

Im Jahr des Verrats gab das Hoffnung.
Die Linken wechselten von der Panzer-Waffe zur NGO-Waffe. Und natürlich Kindergarten-bis-Uni und die Medien. Breschnews Panzer .. weg, doch garnicht mehr nötig.

Auf dem Langen Marsch haben die Linken inzwischen den ganzen Westen übernommen.
Und die Kapitalisten?
Durch den Erfolg der Linken beeindruckt sagten die Kapitalisten: „We can’t beat them, let’s join them“.
So trifft man sich in Davos.

Und darum sind die Anti-G7-Krawalle heute nur noch Folklore, woran immer weniger teilnehmen.
Und Putin .. ist zwar Russe wie Breschnew, hat aber den Verrat nicht rückgängig gemacht.

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