Kommentar zu Länger arbeiten für die Rente der anderen von Helmuth Herterich

Warum vereinfacht man nicht die gesamte Rentenberechnung nach der Formel:

Monatsbeitrag x Einzahlungsjahre = Monatsrente x Rentenjahre

D. h. Jeder bekommt während seiner Rentenzeit den gleichen Betrag zurück, den er während seiner Beitragszeit eingezahlt hat.
In der derzeitigen Zeit mit 0 % Zins stimmt diese einfache Rechnung.
Als „Rentenjahre“ wird die statistische Lebenserwartung bei Beginn der Rente angenommen.
Dann kann sich jeder aussuchen, ob er mit 55 Rentner wird, wenn er für die ihm statistisch noch verbleibenden 25 Jahre mit einer geringen Rente auskommt. Oder er arbeitet bis 70 und bezieht für die ihm dann noch (statistisch) verbleibenden 14 Jahre eine hohe Rente.
Klar ist, dass jemand, der 30 Jahre lang monatlich 500 Euro (inkl. Arbeitgeber-Anteil) einbezahlt hat, nicht 30 Jahre lang monatlich 1000 Euro erwarten darf!

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