Trump: »Gebet ist das Mächtigste, was es gibt«

»Amerika wird zu einer Nation, die für immer glauben wird, und wir glauben – mehr als alle anderen – an die Macht des Gebets«, erklärte Trump vor den Versammelte. »[Gebet] ist das Mächtigste, was es gibt.«

Christen, Juden, Muslime, Sikhs und Hindus waren anwesend auch um die Bedeutung der Religionsfreiheit des Landes zu unterstreichen.

»Heute Abend brechen wir gemeinsam das Brot, vereint in der Liebe zu Gott und wir erneuern unseren Entschluss, das heilige Recht der Religionsfreiheit zu schützen – alle von uns«, fügte Trump hinzu.

Zu diesem Anlass rief Trump zum Ende von Terror im Namen der Religionen auf. Er erinnerte an die Opfer der Schießerei gegen den jüdische Gemeinde »Chabad of Poway« in San Diego, USA, und an die ermordeten Christen in Sri Lanka am Ostersonntag.

Der Landesgebetstag oder »National Day of Prayer« wird einmal jährlich am ersten Donnerstag des Mais gehalten. Das Volk soll sich »Gott in Gebet und Meditation zuwenden«. Der Präsident ist dazu verpflichtet, an diesem Tag eine Deklaration zu unterschreiben und alle Amerikaner zum Gebet einzuladen.

Der Gebetstag wurde 1952 gesetzlich festgelegt, wobei bereits Präsident John Adams im Zweiten Kontinentalkongress (1775-1783) Gebetstage dieser Art vorbestimmt hatte.

Der Gebetstag stand jüngst, im Jahre 2011, unter heftiger Kritik durch die »Freedom From Religion Fundation«. Der Landesgerichtshof wies die Klage allerdings ab. Präsident Obama (2009-2017) hielt keine öffentlichen Empfänge im Weißen Haus ab und feierte damit den Tag nicht.

 

(jb)

 

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