Schüler und GEW beklagen Diskriminierung queerer Jugendlicher – Wer wohl dahintersteckt?

Berlin – Hier wird mal wieder um den heißen Brei geredet, um ja nicht die „Schuldigen“ beim Namen nennen zu müssen. Denn in der Realität prallen wohl zwei Kulturen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, immer öfter zusammen, weil sich die Klassen auch anders zusammensetzen als früher:

Nach Ansicht der Landesschülervertretungen in Deutschland sowie der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) wird an Schulen zu wenig für die Akzeptanz queerer Jugendlicher getan. Das ergab eine Erhebung des NDR. „Queerfeindlichkeit, Homophobie, Transphobie und Diskriminierung sind in der Schule leider immer noch Alltag“, sagte Julius van der Burg von der Landesschülervertretung NRW. Gerade in den unteren Klassenstufen sei das Thema stark tabuisiert und ein Coming-out ohne negative Konsequenzen oft nicht möglich. Die GEW kritisiert zudem, dass nicht genug dafür getan werde, dass queere Jugendliche eine angstfreie Schulzeit haben können.

Ein Teil des Problems sei, dass selbst im Sexualkundeunterricht queere Themen zu wenig vorkämen. „An den Schulen liegt immer noch der Fokus auf gegengeschlechtlicher heterosexueller Liebe, oftmals gebunden an traditionelle Rollenklischees“, sagte Janina Glaeser aus dem GEW-Hauptvorstand. Viele Landesschülervertretungen bemängeln fehlendes Wissen und Verständnis bei Lehrkräften.

Leider sei es für viele Schüler lediglich Glück, auf engagierte Lehrkräfte zu treffen, „die diese Themen ansprechen und sich für Vielfalt an ihrer Schule einsetzen“, sagte die Sprecherin des bayerischen Landesschülerrats, Fabia Klein. Der Vorsitzende des Landesschülerrats Sachsen-Anhalt, Moritz Eichelmann, forderte „dringend Workshops, Fortbildungen und weitere Aufklärungskampagnen“ für die Lehrerschaft. Zudem müssten Lehrpläne und Schulbücher auf den neuesten Stand gebracht werden.

Ein Sprecher der Kultusministerkonferenz (KMK) bezeichnete die Kritik als „Bewertungen zur Praxis in den Schulen, auf die die KMK nur schwer reagieren kann“ und verwies an die einzelnen Länder. Die KMK sei aber für konkrete Anregungen dankbar, was verbessert werden könne.

Hinter dieser Beschwerde steckt – das muss man leider auch sagen – der perfide Plan, so früh wie möglich die Kinder zu manipulieren und damit zu traumatisierten, von den Eltern ideologisch zu trennen und sie zu willenlosen Opfern der queeren Bewegung zu machen. (Mit Material von dts)

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