Schulmassaker und die linksutopische Gesellschaft



Gedenken für die Opfer des Schulattentats an der Robb Elementary School im texanischen Uvalde (Foto:Imago)

Alleine in den letzten zwei Wochen ereigneten sich zwei Amokläufe mit Massenerschießungen in den Vereinigten Staaten; die zweite fand diese Woche an einer Grundschule im texanischen Uvalde statt. Diese Attentate wurden prompt dazu genutzt, die bereits intensiv vorangetriebenen Anstrengungen der US-Bundesregierung weiter voranzutreiben, die Bevölkerung umfassend zu entwaffnen. Die Leichen der getöteten Kinder aus der Schule waren noch nicht abtransportiert, da sprach unser geistig geschwächter Präsident schon zur Nation und forderte, dass pauschal alle „Schusswaffen” (die er nicht einmal genau beschreiben kann) in einem Land mit 330 Millionen Einwohnern, das sich über einen kompletten Kontinent erstreckt, beschlagnahmt werden müssten .

Dieser verabscheuungswürdige Politiker und die Legion soziopathischer Ghule, die sich hinter ihm aufstellen, sind über Klassenzimmer voller toter Kinder in Texas sichtlich überglücklich. Ihnen geht es nämlich nicht wirklich um die Nöte der Eltern, die ihre Kinder nun nie mehr aufwachsen sehen werden; deren Tod ist für sie nur eine willkommene politische Staffage.

Riesengroßes soziales Experiment

Man kann sich kaum ausmalen, wie totalitär diese Sorte Politiker ist: Es handelt sich bei ihnen um dieselben sadistischen Freaks, die besagte 330 Millionen Amerikaner wochen- oder monatelang in ihren Häusern eingesperrt haben und es ihnen anschließend – leider oft erfolgreich – schwer bis unmöglich gemacht haben, weiter für ihren Lebensunterhalt und für ihre Familien zu sorgen, sofern sie sich weigerten, sich eine hochgefährliche und wirkungslose mRNA-Injektion spritzen zu lassen. Wir als Bürger sind für diese Politiker nichts weiter als Versuchskaninchen oder Laborratten in einem riesengroßen sozialen Experiment. Der einzelne zählt nichts mehr, Kinder spielen keine Rolle mehr. Wir existieren für diese Politiker nur, um sie an der Macht zu halten und zu versorgen.

Es gilt zu begreifen, dass Schulattentate und andere Massenmorde nur das akute Symptom einer schrecklichen Krankheit sind, die die amerikanische Nation seit langem heimsucht: Wir leben in einer unglaublich kranken Gesellschaft. Weil wir in sie hineingeboren wurden und nichts anderes kennen, haben wir das Bewusstsein eingebüßt, wie schrecklich die Dinge in Wahrheit sind. Doch damit es zu einer Umkehr, einer Veränderung der Realitäten kommen kann, ist es unerlässlich, dass wir alles schonungslos durch die Linse des Hier und Jetzt wahrnehmen.

Aus einem Grund hat die Gegenwartsfixierung auf „the current thing“ eine solche memetische Kraft: Die ursächliche Realitätsverzerrung, die zwanghafte Konzentration auf das, was gerade ist, schneidet uns von einer historischen Perspektive ab. Im konkreten Falle von Schul-Amokläufen oder Massenerschießungen wie in Uvalde verhindert diese verengte Wahrnehmung die Erkenntnis, dass solche Vorfälle eigentlich ein sehr junges Phänomen sind. Vor vielen Jahrzehnten, als die Vereinigten Staaten noch weitaus liberalere Waffengesetze als heute hatten und sich jedermann sogar vollautomatische Maschinenpistolen überall kaufen oder per Post nach Hause schicken lassen konnte, passierten solche Tragödien so gut wie nie. Die Frage, die sich hier stellt, lautet: Warum nicht? Was war in Amerika etwa vor 90 Jahren anders als heute?

Fabrik für Psychopathen

Die Antwort ist ziemlich offensichtlich: Die moderne amerikanische Gesellschaft ist eine Fabrik für Psychopathen. Junge Menschen von heute werden auf dem nordamerikanischen Kontinent in ein Feld gepflanzt, das mit gesellschaftlicher Atomisierung, Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit gedüngt wird. Viele Jugendliche haben ihren Vater nie kennengelernt, noch mehr haben keine intakte Beziehung zu ihm. Überhaupt fehlt es heute den meisten amerikanischen Kindern und Jugendlichen an einer sinnvollen Verbindung zu der Gemeinschaft, in der sie aufwachsen – und auch zu der Nation, in der sie leben. In der Schule sind viele Teenager heute sozial Ausgestoßene, die in Nischen-Internet-Communities getrieben werden, um dort einen schalen Ersatz für zwischenmenschliche Interaktionen in zu finden. Viele werden in diesem Milieu entweder durch Gewalt oder Hardcore-Pornografie geradezu „mariniert” – oft sogar, bevor sie die Pubertät erreicht haben.

Gerade junge Männer wissen (oder nehmen zumindest wahr), dass sie niemals die Liebe einer realen Frau aus Fleisch und Blut erfahren werden. Viele sind durch Drogen oder Medikamente abhängig von einem pharmakologischem Cocktail, der sie zu einem Verhalten treibt, das jede vormoderne Gesellschaft „Hexerei” oder „Dämonenbesessenheit” zugeschrieben hätte. Sie haben nichts, wofür es sich für sie zu leben lohnt – und niemanden, der sie liebt. Angesichts der schieren Masse an solchen jungem Männern, die unsere Nation auf diese Weise hervorbringt, stellt sich weniger die Frage, wie es zu solchen Katastrophen wie in Texas kommt, sondern warum sie nicht viel öfter passieren.

60 Jahre umfassende Kontrolle

Amerika ist heute eine unglaublich kranke Nation. Sie ist von einer spirituellen Krankheit befallen, die alles wie eine dunkle Wolke überdeckt. Die dafür verantwortlichen Menschen, die inzwischen jede Institution in unserem Land beherrschen, sind seit mindestens sechzig Jahren an der Macht. In diesen sechzig Jahren haben sie diese Nation als eine große soziale Versuchsanstalt behandelt. Vor allem haben sie dabei die natürliche Familie, dieses eigentliche Fundament der menschlichen Zivilisation, zu einer antiquierten, veralteten Institution gemacht, über die wir „hinweggekommen” sind.

Sie haben das gesamte menschliche Leben ökonomisiert und zur Ware gemacht, haben die Menschen ihren Traditionen und Großfamilien entwurzelt und sie zu Söldnern gemacht, die einem immer schneller entwerteten Dollar nachjagen. Sie haben die Industrie und ganze Wirtschaftszweige ins Ausland exportiert, haben das Kernland der USA verarmt und immer mehr Menschen in eine existenzielle Verzweiflung getrieben. Sie verherrlichen und bejubeln Untergang oder Austausch der verhassten einheimischen Bevölkerung, während sie dies zugleich abstreiten. Sie haben rassische und ethnische Konflikte nach Amerika importiert und im so angerichteten gesellschaftlichen Chaos die Rechtsstaatlichkeit aktiv untergraben. Sechzig Jahre umfassende Kontrolle durch utopistische Sozialingenieure haben die wohlhabendste und freieste Gesellschaft der Menschheitsgeschichte in eine Hölle auf Erden verwandelt.

Das alles ist nicht zufällig passiert. Die Hintermänner dieser Entwicklung werden von einem tiefen Hass auf die Menschheit angetrieben. Das gilt auch für den geriatrischen Totalausfall, der derzeit das Oval Office besetzt und die Interessen dieser Eliten exzellent vertritt. Die gegenwärtige Regierung kümmert es einfach nicht, wie sehr die Menschen unter ihren Machenschaften leiden. Man könnte annehmen, dass es sich bei all den linksprogressiven Gesellschaftsreformen um ideologische „Versehen“ handelt, die als Irrtum erkannt würden. Doch das ist nicht der Fall. Die Verantwortlichen hatten mehr als sechzig Jahre Zeit, das volle Ausmaß des menschlichen Elends begreifen, das ihre Ideologie hervorbringt – und das sich umso destruktiver auswirkt, je gesünder und wohlhabender die Ausgangsbedingungen waren. Sie wissen genau, was sie tun.

Strukturen neu besetzen – oder ersetzen

Was aber können wir tun? Es gilt, die utopistischen Schädlinge, die unsere Nation beherrschen, endlich abzuschütteln. Wir müssen – jeder von uns – zu dem Geist des christlich geprägten Amerikas zurückfinden, der diese große Nation einst aufgebaut hat. Wir müssen alles in unserem persönlichen Einflussbereich tun, um die Strukturen wieder aufzubauen, die unsere Feinde zerstört haben. Das fängt damit an, dass wir die Kirchen wieder aufbauen müssen, die heute von Linken oder willensschwachen „Konservativen” dominiert werden. Wir müssen intakte kommunale Nachbarschaften und zwischenmenschliche Gemeinschaften wieder aufbauen. Wir müssen die Spannung überwinden und die Verbindung zu denen wiederherstellen, die ebenfalls noch Liebe für die Nation empfinden, die ihre Vorfahren einst aufgebaut haben, und die noch immer denselben Gott anbeten, der diesen einst so viel Kraft gegeben hat.

Wir müssen unser Leben der Rückeroberung der gesellschaftlichen Institutionen widmen, wo immer dies möglich ist, und Alternativen aufbauen, wo dies nicht möglich ist. Es genügt nicht länger, darüber zu jammern, dass die linken Kulturzerstörer alles ruiniert haben. Natürlich haben sie das; ihre Ideologie ist wie ein Krebs. Aber es gilt, eine Gegenvision für das Volk entwickeln. Wir müssen ihm das zurückgeben, was man ihm genommen hat – Hoffnung für die Zukunft. Wir können die Welt zurückgewinnen, die das linksglobalistische Regime zerstört hat! Eine Welt, in der wieder Ehrfurcht vor dem dreieinigen Gott das Land durchdringt – anstelle von Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung. Wir können zu einer Welt zurückfinden, in der schreckliche Ereignisse wie Massenerschießungen an Schulen nicht länger an der Tagesordnung sind. Dorthin führt uns nur ein Leben in Demut, Glauben und der unstillbaren Leidenschaft für die wahren, guten und schönen Dinge, die Gott uns gegeben hat.

 

 

Zum Autor

Reverend Andrew Isker ist Pastor an der of 4th Street Evangelical Church in Waseca, Minnesota/USA. Er schloss sein theologisches Studium an der Minnesota State University and an der Greyfriar’s Hall Ministerial Training School ab und hat seither an mehreren Kirchen in Missouri, West Virginia and Minnesota gewirkt. Der verheiratete fünffache Vater ist Autor des Buches „The Boniface Option”. Er veröffentlicht unter dem Account @BonifaceOption auf der Plattform „Gab”, wo auch der obenstehende (hier von Ansage! übersetzte) Text erschienen ist. .

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