Bundeswehr muss eigenen Rettungshubschrauber retten

Von LIANA | Ein Wanderunfall in der sächsischen Schweiz an den Affensteinen. Bei einem Sprung verletzte sich ein 19- Jähriger. Die Sächsische Bergwacht ruft die Bundeswehr, um einen Rettungshubschrauber zur Verfügung zu haben. Doch die beorderte Maschine vom Typ Bell UH-1D schafft es erst gar nicht zum Unfallort. Nach nicht mal einer Stunde muss Sie notlanden – und muss selbst gerettet werden. Leider keine erfundene Geschichte, sondern traurige Realität in Deutschland. Selbst Techniker vor Ort kriegen den Helikopter nicht wieder in Gang. Er muss zur Reparatur abtransportiert werden. Helikopter des betroffenen Typen sind US-Fabrikate, die so alt sind, dass sie schon im Vietnamkrieg eingesetzt wurden.

Dieser Vorfall ist nicht der einzige dieser Art. Trotz den höherer Ausgaben für das Militär ist unsere Bundeswehr technisch am Ende und nicht nur dort sieht es düster aus. Regierungsmaschinen fliegen nicht, Helikopter müssen notlanden oder stürzen sogar, wie in Mali, ab und töten die Soldaten an Bord.

Deutschland hat sich mittlerweile erfolgreich demilitarisiert. Haben die Befürworter einer europäischen Armee aus unseren Nachbarländern keine Angst, ein Militär zum Teil auch unter unsere Obhut zu lassen? Alte Helikopter fliegen nicht, neue, wie der NH90, auch mehr schlecht als recht.

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