Gekaufte Wissenschaft: Hunderte Pharma-Millionen für „Frankenstein“ Dr. Fauci & Co.



Anthony Fauci mit einem seiner zahlreichen Ehrendoktortitel (Foto:Imago)

In den USA nimmt die Aufarbeitung der unseligen und hochfragwürdigen Rolle, die internationale Virologen lange vor Corona mit ihrer Gain-of-function-Forschung und genetischen Manipulation von Viren gespielt haben, einen völlig anderen Stellenwert ein als in Deutschland, wo man Sars-CoV2 als ein plötzliches Verhängnis, als eine Art Laune der Natur abtat. Die Frage nach Hintermännern und ihren Interessen wird hierzulande kaum gestellt.

Aus aktuellen Berichten US-amerikanischer Netzmedien geht nun hervor, dass offenbar Hunderte Wissenschaftler des National Institutes of Health (NIH), dem auch der US-Chefvirologe Anthony Fauci angehört, zwischen 2010 und 2020 rund 350 Millionen US-Dollar, unter anderem von Pharmakonzernen erhalten haben. Entsprechende Informationen hierüber erhielt die Non-Profit-Organisation „Open the Books“ aufgrund von durch den Freedom-of-Information-Act erzwungenen Offenlegungen. Diesen zufolge sollen zwischen 2010 bis 2014 nicht weniger als 1.675 Wissenschaftler „mindestens eine” Zahlung erhalten haben, Fauci allein wurde 23-mal mit Zuwendungen der Pharmaindustrie bedacht. Alleine im Jahr 2014 wurden 36 Millionen US-Dollar ausgezahlt, was im Schnitt 21.100 Dollar pro Wissenschaftler bedeuten würde. Die Gesamtsumme betrug 2010 bis 2014 insgesamt Millionen Dollar. Durch Hochrechnung auf den weiteren Zeitraum bis 2020 kam die Schätzsumme von 350 Millionen Dollar zusammen. Diese kann bislang noch nicht offiziell bestätigt werden, weil die NIH von den über 3.000 Seiten, auf denen die Zahlungen verzeichnet sind, erst jene 1.200 widerstrebend freigegeben hat, die die Jahre von 2010 bis 2014 umfassen. Eine Stellungnahme der NIH steht bislang noch aus.

Gigantischer Interessenkonflikt

Die zum US-Gesundheitsministerium gehörende Behörde stellt die weltgrößte  Einrichtung zur Forschungsförderung dar – wodurch sie ganz wesentlich mit darüber bestimmt, woran mit Unterstützung der US-Regierung geforscht werden darf – und das nicht nur mit Auswirkungen auf die USA. Wenn NIH-Wissenschaftler einen Forschungsdurchbruch erzielen, besitzen die NIH die Patentrechte, wobei dem jeweiligen Forscher jedoch ein Anteil aus jeglicher Vermarktung des Patents zufließt.

Wenn die Berichte auch nur teilweise zutreffen, ergibt sich aus den Millionenzahlungen an zahlreiche Wissenschaftler durch Pharmaunternehmen und andere interessierte Kreise ein gigantischer Interessenkonflikt, der ein völlig neues Licht auf die gesamte Corona-Politik der USA wirft, die von Fauci als dem medizinischen Chefberater des derzeitigen US-Präsidenten (und mit einem Gehalt von über 450.000 Dollar höchstbezahlten Bundesbeamten),entscheidend geprägt wurde: Laut Angaben von „Open the Books” erhielt Fauci zwischen 1997 und 2004 rund 45.000 Dollar für die Patentlizenz für eine experimentelle AIDS-Behandlung, die wiederum mit 36 Millionen Dollar vom NIH gefördert wurde. 2021 wurde ihm der mit einer Million Dollar dotierte Preis einer israelischen Stiftung verliehen, weil er Donald Trump während dessen Präsidentschaft „unerschrocken die Wahrheit” gesagt habe. Dabei wäre es eher an der Zeit, dass Fauci der Menschheit die Wahrheit über seine Machenschaften sagt; was dieses Dunkelfeld betrifft, ist er bislang deutlich zurückhaltender.

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