Erdingers Absacker: Die wehrhafte Demokratie ist wehrlos

Es ist schon auffällig, wie sich allerweil die Verwendung von Begriffen häuft, die vorher ziemlich verpönt gewesen sind. Die Ukrainer kämpfen z.B. „heroisch“ um ihre „nationale Identität & Kultur“. Die Deutschen hingegen tun das nicht. Die verteidigen stattdessen immer häufiger die Demokratie und betonen deren Wehrhaftigkeit. Schwätzer alle miteinander. Weder gibt es eine „nationale Identität & Kultur“ in der Ukraine, noch gibt es in Deutschland eine Demokratie. Wehrhaft sind im Grunde nur die Individuen, die gern geschwollene Reden zur Etablierung oder der Aufrechterhaltung von Narrativen schwingen.

von Max Erdinger

Das Jahr 2020 ging los mit einer mordsgefährlichen Pandemie, die retrospektiv betrachtet nichts an den üblichen Mortalitätsraten geändert hat. Stattgefunden hat sie angeblich mitten im menschengemachten Klimawandel, einem Wandel, der alles ändern wird außer sich selbst. Wandeln wird der Wandel auch weiterhin, so, wie er das schon immer getan hat. Erreicht worden sein wird durch die Maßnahmen gegen ihn, daß sich die „westlichen Werte“ verdünnisiert haben bis zu dem Tag, an dem festgestellt wurde, daß sich der Wandel nicht am Wandeln hat hindern lassen. Wandel und Pandemie: Die Landschaften sind durch die wandelverhindernden Windräder zerstört, ohne daß sich am Wandel etwas geändert hätte. An der Impfung gegen die Pandemie sind Millionen der „die Menschen“ im sich wandelnden Weltklima an mitunter schweren Nebenwirkungen erkrankt, ihr Immunsystem ist so zerstört wie die Landschaft, die sie mit dem einen Auge noch sehen können, das nach der Impfung noch funktionsfähig geblieben ist – und wer nach der Impfung noch keinen Herzkasper bekommen hat, so daß er sich die Landschaft mit dem einen Auge noch ansehen kann, der bekommt seinen Herzkasper halt wegen der hochaggressiven Russen, die sich an der „nationalen Identität & Kultur“ der Ukrainer versündigen. Einen solchen Menschen im Kampf gegen die Widrigkeiten des menschlichen Daseins nennt man in der westlichen Welt mit ihren Werten üblicherweise einen Demokraten. Wenn er nicht völlig verrückt geworden sein sollte, muß er sich allerdings einen Antidemokraten schimpfen lassen. Und zwar von denen, die Oberdemokraten sind und den absoluten Durchblick haben. Durchblick hat, wer Joe „Brandon“ Biden für den gewählten US-Präsidenten hält, von der Existenz einer gewissen Frauenpower überzeugt ist und die ganz kleinen unter den „die Menschen“ noch kurz vor ihrem Geburtstermin umbringen lassen will. Durchblick hat nicht der „Querdenker“, sondern der „Queerdenker“. So einer kann dann auch einmal recht überlegen in die Kameras grienen und behaupten, kein Arzt könne von außen das Geschlecht eines Menschen identifizieren. Obwohl es jeder Bäcker zweifellos könnte.

Richtig ist, daß derjenige ein schweres Leben in Deutschland hat, der solche Demokraten am liebsten mit der Neunschwänzigen züchtigen würde, auf daß sich ihrer Schmerzensschreie wegen der Herr erbarme und ihnen endlich einen Verstand vom Himmel herunter schicke. Gipfel der irdischen Seligkeit, wenn ein göttliches Hirn es sich in ihren gräßlichen Krachschädeln bequem machen würde und fürderhin dafür sorgt, daß der Demokrat auch richtig rundläuft. Der Friedliebende nämlich erkennt im verpeilten deutschen Demokraten die personifizierte Sozialunverträglichkeit. Der deutsche Demokrat ist der größte Störfaktor in der deutschen Demokratie. Weshalb man auch erkennen kann, daß es in Deutschland keine wehrhafte Demokratie gibt, da sie nichts gegen das narrativgeschädigte Meinerlein & Finderlein unternimmt, sondern ihm medial auch noch den Honig ums dumme Maul schmiert. Unablässig wird er aufgefordert, sich „einzubringen“, bekommt eingetrichtert, daß seine Meinung zähle und daß er und die anderen Meinerleins zusammen „Wir“ seien. Wir müssen, wir brauchen und wir dürfen nicht.

Geistige Gesundheit: Die Deutschdemokratie-Resistenz

Meinereiner ist ein extrem Deutschdemokratie-Resistenter, schon deswegen, weil er weiß, daß Demokratie nicht zwangsläufig eine strunzdumme Veranstaltung nach deutscher Massen- & Medienmachart zu sein bräuchte, um dennoch eine Demokratie zu sein. Allein schon die Vorstellung, was alles möglich wäre, wenn das mit der Demokratie in Deutschland so funktionieren würde, wie es eigentlich soll, bringt ihm ein Leuchten in die Augen. Deutsche könnten selber denken, anstatt nur das dumme Zeug nachzuplappern, das ihnen von ihren ideologischen Verblödern eingetrichtert wird. Wenn er sich vorstellt, daß die deutschen Demokraten im Angesichte des Ukrainekrieges sagen würden, der Ami könne sie mal, weil der ja gar kein Freund sei und noch nicht einmal einen gewählten Präsidenten habe, bekommt er eine Ahnung von den Voraussetzungen, derentwegen es sich wieder lohnen könnte, das Wort für die deutsche Demokratie zu erheben. Daß sich die Amerikaner einen debilen, moralisch verwahrlosten Schwindler haben als Präsidenten unterjubeln lassen, behauptet er seit der Nacht vom dritten auf den vierten November 2020. Monatelang hatte er damals fast rund um die Uhr alles mitverfolgt, was das Internet zu den neuesten Entwicklungen bei der Aufdeckung des größten Wahlbetrugs der amerikanischen Geschichte offenbarte, und ist sich seither so sicher, daß es sich genau um den solchen handelt, wie er sich sicher ist, daß ein Arzt wegen seines Bartes schon von außen sein Geschlecht identifizieren kann, und daß die Geschichten vom menschengemachten Klimawandel und der mordsgefährlichen Pandemie nichts anderes als zielführende Narrative sind, die von solchen in die Welt gesetzt wurden, die nicht die besten Absichten haben, sondern lediglich inbrünstig glauben, sie hätten die solchen. Weltenzerdenker nennt er sie, Ideologen auch, und an rustikaleren Tagen eine drecksverlogene Saubande. Wer auf sie hereinfällt, den nennt er wahlweise einen Tölpel oder eben einen deutschen Demokraten. Allerweil ist er ein wenig erleichtert, weil sich herauskristallisiert, daß es den Lügenbolden nicht arg viel länger mehr gelingen könnte, die Fassade ihrer eigenen Wohlanständigkeit aufrecht zu erhalten. Mit „2000 Mules“ erschien dieser Tage ein bemerkenswerter Film, in dem fast minutiös alles das zum Wahlbetrug in den USA erzählt wird, was meinereiner seit anderthalb Jahren schon wusste – plus noch einige Details mehr. Der tatsächlich gewählte Präsident der Vereinigten Staaten hieß schon seit dem dritten November 2020 Donald Trump.

Welt der Illusionen

Joe Biden ist also kein Volksvertreter in den USA. Daß er dennoch als solcher durchgeht, hat eine Entsprechung in Deutschland. Der deutsche Demokrat hält nämlich ebenfalls die falschen Leute für seine Volksvertreter. Die deutschen Betrugsmöglichkeiten sind andere. In den USA muß man wirklich bei der Auszählung bescheißen, daß die Schwarte kracht, weil es nur zwei relevante Parteien gibt. In Deutschland kann man Koalitionen bilden. Wenn eine solche gebildet ist und steht, dann kommt es zum Schwur: Ich schwöre, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden und seinen Nutzen zu mehren, heißt es dann. Das schwört der Volksvertreter. Was macht er aber? Er wendet den Nutzen ab und mehrt den Schaden. Folglich ist er entweder kein Volksvertreter oder eben ein meineidiger Ehrloser. Bei der Wahl aber ging es nicht darum, meineidige Ehrlose und Lügner zu wählen, sondern darum, Volksvertreter zu wählen. Der deutsche Demokrat geht also wählen – und hinterher bekommt er etwas ganz anderes, als er gewählt hat. Man muß schon einen schweren Hang zur Illusion haben, um dennoch von gewählten Volksvertretern in der Demokratie zu reden. Deswegen reden die nach ihrer Vereidigung auch so gern von der Demokratie und der wehrhaften Demokratie, den Demokratiefeinden und den Antidemokraten, die das „Wir“ angeblich bekämpfen muß: Damit niemand denkt, da rede gerade der Antidemokrat. Der Antidemokrat würde doch niemals zur Verteidigung der wehrhaften Demokratie aufrufen, oder? So dreist lügt doch keiner? – Ha! Doch! So dreist lügt jemand. Das ist nicht schön. Aber unschöne Illusionen würde sich auch niemand gern machen lassen. Schöne Illusionen hingegen ganz gern.

Die Themen

Menschheit, Gleichheit, Planet, Weltklima. Das sind, grob gesagt, die Lieblingsthemen deutscher „Volksvertreter“. Warum? Weil die ganz großen Themen diejenigen sind, bei denen man zuverlässig mit der „Meinung eines guten Menschen“ punkten kann, ohne daß man etwas Spezielles wissen müsste. So retten Leute das Weltklima und treiben eine „Energiewende“ voran, die sich wirklich jedes Detail von irgendwelchen Beratern aufschwatzen lassen müssen, die ihrerseits wiederum ganz andere Interessen haben, als das Wohlergehen des deutschen Volks – und die dafür hunderte von Millionen Euro an Steuergeld kassieren jedes Jahr. Es fehlt in der Regierung und in den Altparteien ganz klar jedes volksdienliche Urteilsvermögen, was die realistische Abschätzung der Konsequenzen jener unerträglichen „Gutmeinerei“ betrifft, die alles dominiert. Alice Weidel hat das in einer fulminanten Rede dieser Tage hervorragend auf den Punkt gebracht. Es fehle den verantwortlichen Politikern schon an Vorstellungskraft hinsichtlich der Unterschiede zwischen Zehner-, Hunderter, – und Tausendergrößen, sagte sie sinngemäß. Sie hob ab auf die desaströsen Folgen eines russischen Energieembargos gegen Deutschland und sprach von Wertschöpfungsketten, die kollabieren. Es scheint sich tatsächlich kaum ein politisch Verantwortlicher Gedanken darüber gemacht zu haben, was es allein für die chemische Industrie bedeutet, wenn nicht mehr ausreichend Energie zur Verfügung steht. Niemand scheint sich überlegt zu haben, wo überall die Produkte von BASF und Bayer enthalten sind, wo überall Arbeitsplätze obsolet werden, wenn es an der notwendigen Energie für die Produktion fehlt, respektive, was Wertschöpfungsketten überhaupt sind. Alice Weidel bringt es dankenswerterweise einmal schonungslos, kurz und knackig auf den Punkt: „Dann können wir den ganzen Laden dichtmachen!“ – und – „Die Politiker sind tatsächlich zu doof!“.

Schluß mit den Illusionen! Wir haben keine Demokratie mehr in Deutschland, sondern eine absolute Ineptokratie, die Herrschaft der Unfähigen über ein Volk, das vermittels globalistischer Narrative in die Illusion von der Hauptsache seiner eigenen moralischen Großartigkeit geschickt wurde. Damit ist in der Realität kein Blumentopf zu gewinnen. Das ist auch nur noch mit größter Anstrengung zu übersehen. Nehmen Sie die grüne Parteivorsitzende, Ricarda Lang: Die meint verdammt viel, weiß aber verdammt wenig. Von ihrer moralischen Großartigkeit überzeugt, sitzt sie in den Talkshows dieser Republik und schwadroniert von den nächsten 40.000 (!) Generationen, an denen „wir“ uns versündigen würden, wenn „wir“ die Kernkraft reetablieren. Daß Nord-Stream-2 fertig und mit Gas befüllt ist, ficht sie nicht an. Sie weiß es offensichtlich nicht einmal. In einer Talkshow moralisiert sie dennoch, daß unter den gegebenen politischen Voraussetzung hinsichtlich Russland die Pipeline „so“ nicht „gebaut werden“ könne. Die Außenministerin schwadroniert von „Tierpanzaa“, wenn Leopard, Gepard, Marder und Fuchs für den Export in die Ukraine gemeint sind. Und dann will sie das Zeug exportieren, obwohl nicht einmal genug Munition dafür vorhanden ist. Der Schweizer Hersteller von Munition, Oerlikon, sagt furztrocken, daß er auch keine liefern wird, wenn sie in die Ukraine exportiert werden soll. Der Wirtschaftsminister gurkt bis nach Katar, weil er offensichtlich glaubte, dort ließe sich von jetzt auf gleich Ersatz für ausgefallene Gaslieferungen aus Russland beschaffen. Alice Weidel sagt, die Förderkapazitäten Katars würden noch nicht einmal dann für Deutdschland ausreichen, wenn das ganze katarische Gas von jetzt auf gleich für Deutschland zur Verfügung stünde. Aber einen Queerbeauftragten haben wir jetzt, den Herrn Lehmann, wenn er ein Herr ist, der genau weiß, daß kein Arzt „von außen“ das Geschlecht eines Menschen identifizieren könne. Das ist Wahnsinn! Und Leute wie die Außenministerin versteigern sich dann auch noch zu Aussagen wie der, daß Deutschland „nie wieder“ russisches Gas importieren wird. Was glaubt die eigentlich, was sie kann, was sie weiß und wer sie ist? Das jüngste Bundestagsküken, die ebenfalls komplett ignorante Emilia Fester (23) redet inzwischen davon, daß sie für die Politik ihre eigene Jugend opfere. Kein Gedanke daran, daß der Steuerzahler über 10.000 Euro jeden Monat dafür opfert, daß das Fräulein seine Opferattitüden medienwirksam ausstellen darf. Die ganze deutsche Demokratie ist zu einer einzigen Clownsveranstaltung degeneriert. Und zwar zu einer bitterbösen, desaströsen Clownsveranstaltung.

Galt früher noch: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, selbst wenn er die Wahrheit spricht“, so ist das völlig bedeutungslos geworden. Der deutsche Demokrat läßt sich permanent anlügen, permanent läßt er sich bieten, daß Zusagen und Versprechen gebrochen werden – und dennoch behauptet er weiterhin steif und fest, er lebe in einer Demokratie, er sei Demokrat, er habe diese Leute gewählt und alles habe seine beste Ordnung. Dem politischen Personal begegnet er mit Respekt. Warum? Im Ahrtal, Teil des Hochsteuerlandes Deutschland, fehlen teilweise noch immer die im vergangenen Jahr zugesagten Finanzhilfen. Aber zehn Milliarden für den KLimaschutz in Indien sind verfügbar. 100 Milliarden für die Bundeswehr – kein Problem. Sondervermögen! Und weil das noch nicht reicht, frönt der deutsche Demokrat auch noch dem Wahn, Putin und sein Hilfsputin in Ungarn könnten sich eine Scheibe von seiner eigenen Tugendhaftigkeit abschneiden. Was ist das alles? Geisteskrank ist das. Die deutsche Demokratie anno 2022 ist eine Geisteskrankheit. Das müsste aber nicht sein.

Schluß mit lustig

Die übelsten Demokratieverderber sind die „Meinungsmacher“ in den Medien. Die haben einfach ihre Jobbeschreibung nicht begriffen. „La-le-lu, nur der Mann im Mond schaut zu“. Dieser politmediale Klüngel in Deutschland scheint sich verabredet zu haben, alles zu unterlassen, was entweder den Medien oder der politischen Klasse „gefährlich“ werden könnte. Kein Wunder: Die Prointmedien hoffen auf Entlastung in der wirtschaftlichen Bredouille. Stewuergelder solebn es richten. Zu bewilligen hätten die wiederum diejenigen, welche die Hoffnungsvollen zu kritisieren hätten. In einer solchen Konnstellation wird der Demokrat fast zwangsläufig zum Meinungsdeppen. In den USA ist es etwas besser, aber nicht viel besser. Dort z.B. wird inzwischen freimütig eingeräumt, daß die USA über Jahre hinweg die Ukrainer für einen Waffengang gegen Russland gerüstet haben. Dort wird inzwischen eingeräumt, daß Biden die Wahl 2020 wahrscheinlich schon dann nicht „gewonnen“ hätte, wenn die Informationen zu den Machenschaften der Familie Biden u.a. in der Ukraine, die bereits im Wahlkampf 2020 zur Verfügung gestanden hätten, auch publik gemacht worden wären. Stattdessen wurde ihre Veröffentlichung systematisch unterdrückt. Dieser Linie sind die deutschen Medien brav hinterhergedackelt. Das alles hat mit einer Demokratie nicht das geringste mehr zu tun. Und wenn sich alle diejenigen, die in Deutschland unbedingt Demokraten sein wollen, nicht allmählich einmal energisch auf die Hinterfüße stellen, um alles zu unternehmen, was es braucht, um diese Zustände wieder in Ordnung zu bringen, dann war es das mit der freiheitlich-demokratischen Bundesrepublik Deutschland. Und wenn dazu „die Hütte brennen“ muß. Sonst wird das hier endgültig zur Bananenrepublik, zu einem veritablen Shithole Country.

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