Migranten und Asylanten vermüllen die Gemeinde Poing

In und rund um die Asylbewerberunterkünfte in der schicken Gemeinde Poing östlich von München sieht es aus wie in einem Bürgerkriegsland. Müll- und Abfallberge türmen sich auf, ein eklig süßer Geruch hängt in der Luft und Menschen mit empfindlicher Nase überkommt unmittelbar ein Brechreiz. Die Bewohner der Gemeinde haben schon mehrfach den Bürgermeister auf diese Missstände aufmerksam gemacht und um Abhilfe nachgesucht.
Die vielen Rufen haben nun endlich auch das Ohr des Bürgermeisters Albert Hingerl (SPD) erreicht. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats hat Hingerl angekündigt, dass jetzt in allen dezentralen Asylunterkünften im Gemeindegebiet konsequent aufgeräumt und sauber gemacht werde. Sogar mit Unterstützung des Landratsamtes.
Unter Anleitung des Helferkreises der Gemeinde Poing, einem Zusammenschluss engagierter, ehrenamtlich tätiger Einwohner, sollen die Bewohner der Asylunterkünfte an die Hand genommen werden. So will man ihnen die Grundsätze von Hygiene und Sauberkeit beibringen. Denn, so heißt es in dem Begleitschreiben des Landratsamtes zu dieser Entscheidung, es ist eine Tatsache, »dass die Bewohner teilweise ein anderes Selbstverständnis bezüglich Sauberkeit und Ordnung haben.«
Es gebe darüber hinaus »keine Sanktionsmöglichkeiten, um die Bewohner anzuhalten, die Putzpläne einzuhalten und für Sauberkeit zu sorgen«, heißt es in dem Schreiben weiter. Generell seien die Bewohner selbst für die Sauberkeit und die Abnutzung der Unterkünfte selbst verantwortlich. Dies sei schließlich ein wichtiger Teil der Integration. Doch die Asylanten in Poing scheinen sich offenbar gar nicht integrieren zu wollen.

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