Islamischer Bund Schwerin: Integrationsverweigerung jetzt auch zum Nachlesen

Von MANUEL FREUND | Es ist ja leider nichts neues, dass viele Immigranten in Deutschland schlecht integriert sind – nicht alle, aber viele. Das mag teilweise daran liegen, dass es Schülern mit Deutsch als Zweitsprache schwer fällt die neue Sprache zu lernen oder dass die häusliche Situation einfach nicht der typisch deutschen entspricht. Ich würde niemals von einem Immigranten verlangen, dass er es schafft sich komplett in ein neues Land zu integrieren, wenn er erst mit 25 in dieses gezogen ist. Allerdings gibt es noch einen weiteren Grund für die schlechte Integration in Deutschland: Viele Immigranten haben nicht einmal die Intention sich zu integrieren.

Ich denke es ist für niemanden etwas Neues, wenn ich sage, dass bei uns andere Werte herrschen, als in Ländern, die islamisch geprägt sind. Diese Werte haben zwar teilweise Schnittpunkte, teilweise sind sie allerdings auch Widersprüche. Auf genau diesen Werten basiert die Gesellschaft, unser alltägliches Leben ist geformt aus unseren Werten. Diese Werte erstrecken sich von Gleichberechtigung über unsere Sprache bis hin zu all den Verboten. Ich darf nicht morden, stehlen oder jemanden verletzen. Außerdem herrscht Religions- und Meinungsfreiheit in Deutschland; und so weiter. Und wo sind diese Werte niedergeschrieben? Im Grundgesetz! Wer sich zum Grundgesetz bekennt akzeptiert unsere Werte und hält sie ein. Wer sich allerdings nicht zum Grundgesetz bekennt und dieses nicht einhält, hält auch unsere Werte nicht ein. 

Nun wäre es eigentlich logisch, dass jemand in Deutschland die grundliegenden Gepflogenheiten einhält, egal woher er ursprünglich kommt. Wenn ich aus einem Land komme, in dem Morden erlaubt ist, darf ich in Deutschland trotzdem nicht Morden, eigentlich super simpel. Leider passiert aktuell das Gegenteil. Es wird konsequent abgelehnt, unsere Werte kompromisslos hochzuhalten. Vorallem aus der linken Ecke des Bundestags hört man immer wieder, dass man doch auf einander zugehen müsse. Ok, diese Leute sehen  auch die Flüchtlingspolitik des Libanons als Vorbild, nur weil sie mit einer eigenen Bevölkerung von sechs Mio. Einwohnern zwei Mio. Flüchtlinge „aufgenommen“ haben. Dieses Verhältnis sollen wir auch erreichen, damit es endlich mal so richtig Multikulti wird! Und dann handeln wir auch die Regeln unseres Zusammenlebens neu aus, wie sich das die Linken vorstellen. Integration als Bringschuld des Migranten? Bloß nicht. Besser, wir diskutieren nochmal ergebnisoffen darüber, ob man Schwule wirklich nicht vom Dach werfen sollte oder ob man ernsthaft niemanden tötet, weil er eine Religion kritisiert. Integration soll ja bitte keine Einbahnstraße sein!

Nun zurück zum Thema: Erst kürzlich berichtete der Ehrenvorsitzende des FDP-Kreisverbandes Schwerin Walter Kelle, dass der Islamische Bund Schwerin e.V. sich nicht zum Grundgesetz bekenne. Er bekenne sich nicht zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung oder zur Trennung von Kirche und Staat. Dies liegt vermutlich daran, dass die Niederschrift der Werte in islamischen Ländern die Scharia ist. Er bezeichnet die Grundrechte als flexibel, eben genau dies ist die Scharia, flexibel.

So sieht das dann aus, wenn wir „Die Regeln unseres Zusammenlebens täglich neu verhandeln“: Die totale Beliebigkeit, was die Werte unserer Gesellschaft angeht. Wollen wir ernsthaft einen Schritt in diese Richtung machen, nur um es den Flüchtlingen nicht zu schwer zu machen? Wollen wir unsere Werte, die für Fortschritt, Gleichheit vor dem Gesetz und Gerechtigkeit stehen, „flexibilisieren“ nur weil einige Flüchtlinge es gewohnt sind Frauen und Juden wie schlechtere Menschen zu behandeln? Also ich nicht und genau deshalb finde ich, dass sich der Islamische Bund Schwerin e.V. und jede andere Organisation in Deutschland verpflichtend zum Grundgesetz bekennen muss – oder ernsthafte Probleme bekommen sollte.

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