Egotrip in der Jogginghose

Eine Realschule im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen verbietet seit kurzem Jogginghosen im Unterricht. Dieser „Couch-Potato-Look“ gehöre nicht in die Schule, meinte die Schulleiterin, da diese auf das Berufsleben vorbereiten und Werte vermitteln würde. Die Zeitung „WAZ“ berichtete. Eine öffentliche Diskussion ist seither in Gange: Gegen liberale Werte sei das Verbot, meinen die einen. „Ich würde eher die Lehrer, die es nicht ertragen, Menschen in gemütlichen Klamotten zu sehen, allesamt in eine Burn-out-Klinik schicken […]“, schrieb Margarete Stokowski in ihrer SPON-Kolumne. Es gäbe ja auch viele Berufe, die man problemlos in Jogginghosen ausüben könne. Die anderen finden das bequeme Beinkleid im Unterricht unangemessen, auch, weil es eine Null-Bock-Einstellung fördere.

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