Kommentar zu Die CDU als Trauerfall: Die Merz-Gefallenen von Babylon

Die CDU will nicht wirklich Opposition sein, sonst hätte sie einen eigenen Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl aufgestellt. Sie ist eine Scheinopposition, man könnte auch sagen „Regierungsopposition“, weichgespült und angepasst von der Energiepolitk über Klimapolitik bis zur Migrationspolitik, ganz schweigen von den Coronamaßnahmen. Nun ist es dahin gekommen, dass ein CDU-Mitglied auf Vorschlag einer anderen Partei für das höchste Staatsamt kandidiert und die CDU schreit los wie von der Tarantel gestochen. Ihre Empörungs-und Schmerzensschrei sind so groß, dass gleich zwei Generalsekretäre der alte, Ziemiak, und der neue C.,gemeinsam über einem gestanden promovierten und habilitierten Professor der Nationaökonomie herfallen und bittere Tränen der Entrüstung vergießen Diese Leute stehen da ohne eigenen Kandidaten aber mit einem Kandidaten der eigenen Partei, der sie voführt als das was sie sind, hilflos aber lautstark schimpfend.

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