Matthias Moosdorf: Entscheidung des sächsischen Kultusministeriums zur Gymnasialempfehlung ist irrational

Berlin, 21. Januar 2022. Zur Vorgabe des Sächsischen Kultusministeriums, Schülern am Ende des ersten Halbjahres der Klassenstufe vier keine Gymnasialempfehlung zu erteilen, wenn ihre Eltern vom Aussetzen der Schulbesuchspflicht Gebrauch gemacht haben, erklärt Matthias Moosdorf, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss des Deutschen Bundestags für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung und Mitglied der AfD-Fraktion:

„Herrn Piwarz ist offenbar jedes Augenmaß verlorengegangen. Erst betreibt er mit seinen CDU-Kollegen aus der Regierung eine vollkommen kopflose und hysterische Corona-Politik und jetzt reagiert er genauso hysterisch und kopflos auf ihre Folgen: Seit dem 19. November können in Sachsen Eltern ihre Kinder aus der Schule nehmen und zu Hause lernen lassen, wenn der Infektionsschutz es erfordert – das war kein Gerücht, das aus dem Kultusministerium kam, das war eine eindeutige Verordnung mit Rechtskraft, für jeden Bürger schwarz auf weiß zu lesen im Amtsblatt.

Dass davon Gebrauch gemacht wurde, galt nach gängiger Meinung noch gestern als Zeichen von Verantwortungsbewusstsein und Solidarität. Jetzt aber sollen die Schüler offenbar dafür abgestraft werden. Man sollte sich fragen, warum der sächsische Kultusminister so etwas tut. Die Antwort darauf ist einfach: Er weiß es selbst nicht. Es ist auch nicht zu verstehen, es ist irrational. So wie viele der anderen Corona-Maßnahmen in Sachsen auch. Wir werden alles unternehmen, dass dieser abstrusen Idee nicht noch andere Bundesländer folgen.“

 

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