Jürgen Pohl: Booster-Regime greift nach der Lohntüte

Berlin, 20. Januar 2022. Laut Medienberichten, droht Millionen geimpften Arbeitnehmern, denen die Covid-19-Auffrischungsimpfung fehlt, im Fall von Corona-Quarantäne das Ende der Lohnzahlung. Zu diesem Ergebnis kommt nach einem Bericht der „BILD“-Zeitung ein Kurzgutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages. Danach haben Arbeitnehmer in Quarantäne, die einmal geimpft sind oder deren Zweitimpfung mehr als drei Monate zurückliegt, künftig keinen Anspruch auf eine Lohnzahlung.

Dazu teilt der stellvertretende Sprecher des Arbeitskreises Arbeit und Soziales der AfD-Bundestagsfraktion, Jürgen Pohl, mit:

„Das Booster-Regime von Lauterbach und Co. zieht die Zügel immer fester an. Frei nach dem Kanzler-Motto, dass es im Kampf gegen Corona keine roten Linien gibt, scheuen die Verantwortlichen auch nicht vor einem Griff in die Lohntüte unbescholtener Arbeitnehmer zurück. Selbst zweifach geimpfte Arbeitnehmer werden nun an den Rand ihrer wirtschaftlichen Existenz gedrängt, so sie – auch aus guten und nachvollziehbaren Gründen – die in ihrer Wirkung umstrittene Covid-19-Auffrischungsimpfung nicht nachweisen können. Mit dieser neuerlichen, arbeitsrechtlich brandgefährlichen Eskalation verliert die Corona-Politik der neuen Bundesregierung nun jegliches Maß. Der Wegfall der Lohnfortzahlung im Quarantänefall war von Anfang an ein politischer Fehler und bestraft jetzt Millionen Beschäftigte, die sich an die Vorgaben der Corona-Zweifachimpfung gehalten haben. Wir fordern: Hände weg von der Lohntüte! Die Diskriminierung unbescholtener Arbeitnehmer muss sofort beendet werden.“

 

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