Stephan Protschka: Die bäuerlichen Familienbetriebe brauchen mehr Wertschätzung und mehr Wertschöpfung

Berlin, 14. Januar 2022. In der heutigen Bundestagsdebatte hat sich der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka, ausdrücklich von jeglicher negativen Stimmungsmache gegen die moderne Landwirtschaft distanziert, wie sie beispielsweise derzeit im Rahmen der Veröffentlichung des unwissenschaftlichen „Pestizidatlas 2022“ stattfindet. Er hat außerdem deutlich gemacht, wie wichtig mehr gesellschaftliche Wertschätzung und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für eine gute Zukunft der deutschen Landwirtschaft sind.

Er äußert sich wie folgt:

„Die erst seit vorgestern laufende neue Schmutzkampagne gegen moderne Pflanzenschutzmittel, die mit unwissenschaftlichen Vorurteilen Stimmung gegen die konventionelle Landwirtschaft macht, lehne ich klar ab. Fakt ist, dass die bei uns in Deutschland zugelassenen Pflanzenschutzmittel vollkommen sicher für Mensch und Umwelt sind, wenn sie sachgerecht eingesetzt werden. Es besteht nicht der geringste Zweifel, dass die deutschen Landwirte über die dafür notwendigen umfangreichen Kenntnisse verfügen. Wir haben es modernen Pflanzenschutzmitteln zu verdanken, dass wir qualitativ hochwertige Nahrungsmittel in ausreichender Menge erzeugen können und keine Lebensmittelknappheit in Deutschland haben. Ein Verbot oder eine drastische Einschränkung von modernen Pflanzenschutzmitteln hätte katastrophale Folgen für unsere Ernährungssicherheit.

Negativ-Kampagnen wie diese stellen unsere Bauern zu Unrecht öffentlich an den Pranger. Kein Wunder, dass immer weniger Bauern Bauer bleiben wollen und potentielle Hofnachfolger es sich ganz genau überlegen, ob sie sich diesem Bauern-Bashing überhaupt aussetzen wollen. Die neue Bundesregierung muss deshalb in den kommenden vier Jahren dafür sorgen, dass die moderne Landwirtschaft wieder mehr gesellschaftliche Wertschätzung erfährt. Zusätzlich müssen endlich wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen geschaffen werden, um den wirtschaftlichen Druck von den bäuerlichen Familienbetrieben zu nehmen. Die Kombination aus mehr Wertschätzung und mehr Wertschöpfung ist ganz entscheidend für eine gute Zukunft der heimischen Landwirtschaft. Dafür werden wir uns im Deutschen Bundestag in den kommenden vier Jahren erneut einsetzen.“

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