Die EU will Begriffe wie Weihnachten, Maria und Josef ausradieren

Das, was ihre Befürworter Political Correctness nennen, und ihre Gegner Denkverbote, legt sich seit Jahren wie Mehltau über die an sich freien Gesellschaften des Westens. Von oben will man dem Volk, den Völkern, vorschreiben, wie sie die Dinge gefälligst zu sehen haben, was man denken darf und was nicht. Alles ist irgendwie diskriminierend, die Hautfarbe ebenso wie Begrifflichkeiten, Frauen werden besonders diskriminiert natürlich und Geschlechter gibt es auch ohne Ende. Unsereins schüttelt den Kopf über den oft hanebüchenen Blödsinn, den sich ganze durchideologisierte Lobby-Wirtschaftszweige ausdenken.

Das Problem dabei ist: Diese Seltsamkeiten sickern seit Jahren durch die politischen Gremien und Verwaltungen, werden mit Unsummen aus unseren Steuergeldern unterstützt. Und es gibt kaum noch politische Kraftzentren, die sich dieser orwellschen Entwicklung entgegenstellen.

Der neueste Klopper: Die Europäische Union (EU) will den Begriff „Weihnachten“ ausradieren. Und warum? Weil:

«Nicht alle Personen feiern die christlichen Feiertage und nicht alle Christen feiern diese an denselben Daten.»

Und weiter?

Die EU nimmt auch Anstoß an «Maria und Josef», jedenfalls sollen Mitglieder der EU-Kommission diese Begriffe nicht mehr benutzen. «Wählen Sie auch keine Namen, die für eine Religion typisch sind», heißt es in einem neuen EU-Leitfaden.

Religiöse Wörter sind Teil einer Liste, in der die EU Do’s und Dont’s vorschlägt. «Jede Sprache, die jegliche Art von Intoleranz oder Urteil gegenüber einer religiösen Gruppe ausdrückt, Stereotype befeuert oder eine religiöse Gruppe aussondert, darf nicht reproduziert werden.»

Ist die EU gegründet worden, um das kulturelle und religiöse Erbe Europas neu zu definieren? Was geht es die Bürokraten in Brüssel an, ob die Menschen – auch EU-Kommissare sind Menschen, sagt man – von Weihnachten sprechen und explizit von Maria und Josef? Die Europäische Union ist angelegt als eine Zweckgemeinschaft souveränder Staaten zum gegenseitigen Nutzen. Von Volkserziehung im großen Stil steht da nix in der Charta.

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