Erdingers Absacker: Vom erfundenen Abschluß bis zum tatsächlichen Abschuß

+++ „Du erfindest zwei Abschlüsse, die du nicht hast. Du erfindest einen Job, den du nie hattest. Du bewirbst dich erfolgreich auf ein Stipendium, obwohl du nicht förderberechtigt bist und läßt deine Mitarbeiter ein Buch für dich plagiatieren. Und am Ende wirst du Außenministerin.„, schreibt eine Nutzerin der sozialen Netzwerke. Ein inexistenter Experte für Komplettierungen aller Art meinte, die brave Frau habe vermutlich nicht mehr schreiben wollen, obwohl sie gekonnt hätte. Du hattest längst bekanntgegeben, daß du mit dem Begriff „Vaterland“ nie etwas anfangen konntest und wirst trotzdem Minister. Du hattest behauptet, du seist Chef einer liberalen Partei und koalierst trotzdem mit den Maoisten. Du bist in zwei Riesen-Skandale verwickelt und wirst am Ende Bundeskanzler. Du mußtest wegen deiner Maskendeals die Partei verlassen, wirst freigesprochen und bekommst die ganze zusammengeraffte Kohle zurück. Das alles ließe sich abkürzen, meint der inexistente Experte für Komplettierungen aller Art: „Deutschland 2021: Wie der Herr so’s G’scherr.“ +++

+++ Joshua Kimmich, hartnäckiger Impfungsverweigerer beim FC Bayern, ist das, was man in Bayern durchaus voller Respekt einen „Sauhund“ nennt. Hat sich der Filou doch glatt dem Impfdruck entzogen, indem er sich positiv hat testen lassen. Jetzt wird er bald ohne Impfung wieder gesund. Als Genesener ist er dann so etwas wie der Rolls Royce unter den „Virilen“ und darf allen den Stinkefinger zeigen, die ihn vorher genervt hatten. Ein inexistenter Balla-Balle-Experte legte Kimmich den folgenden Satz in den Mund:“I bin a Hund. Die andern sann aa Hund. Aber i bin der gressere Hund. A richtiger Sauhund.“ Der inexistente Balla-Balla-Experte wünscht Joshua Kimmich von Herzen gute Besserung. +++

+++ Vom Kicker zum Kickl. Der beste österreichische Ex-Innenminister aller Zeiten organisiert tapfer weiter den Widerstand gegen das faschistoid-austriakische Corona-Regime von ÖVP und Grünen. Seine Partei hat jetzt einen Demokalender herausgegeben. Ein skeptischer Experte für souveräne Demonstrationen äußerte den Verdacht, daß Demonstrationen eventuell etwas aus der Zeit gefallen sein könnten, weil die politische Klasse in Deutschland z.B. schon seit Jahren beweist, daß ihr große Demonstrationen am Allerwertesten vorbeigehen. Er könne da keinen signifikanten Unterschied zwischen Österreichern und Deutschen erkennen. Womöglich sei es an der Zeit, sich auf Altbewährtes zurückzubesinnen, um die Despoten wieder loszuwerden, die sich dem Volk wie eine Laus in den Pelz gesetzt haben. Wenn man im Mittelalter eine befestigte Stadt nicht habe einnehmen können, dann habe man es sich vor den Mauern und den Toren der Stadt gemütlich gemacht, zur eigenen Versorgung gelegentlich die umliegenden Dörfer geplündert, und in aller Seelenruhe darauf gewartet, daß den Städtern hinter ihren Mauern die Nahrung ausgeht. „Nahrung“ lasse sich heutzutage auch mit „Steuergeld“ übersetzen. +++

+++ Der baldige Ex-Bundessprecher der AfD, Jörg Meuthen, hatte ebenfalls einen Vorschlag zum Umgang mit der herbeidefinierten Pandemie zu machen. Nur „3Gplus“ könne die Lage entschärfen, meinte er. Ein inexistenter Experte für Weitblick zu jeder Zeit erklärte, auch Meuthen sei offenbar in jener Massenpsychose gefangen, die der Psychiater Hans-Joachim Maaz wegen des Umgangs der Deutschen mit dem konstatierte, was sie bei aller Herbeidefiniertheit unbedingt für eine Pandemie halten wollen, um sich recht anständig fürchten zu dürfen. Er empfehle dem baldigen Ex-Bundessprecher, den Blick einfach etwas weiter schweifen zu lassen, etwa bis nach Schweden oder nach Afrika. Danach sollte es Meuthen auch nicht mehr schwerfallen, zu erkennen, was einzig und allein geeignet ist, die Lage zu entschärfen: Die bedingungslose Rückkehr zur Eigenverantwortlichkeit der Bürger. +++

+++ In der Nähe des Reichstagsgebäudes wurde an einer Brücke über die Spree folgender Aufkleber fotografiert: „Ein starkes Immunsystem zu haben, ist voll unsolidarisch“. Ein inexistenter Humor-Experte erklärte, er habe sich halb totgelacht, als er das Foto dieses Aufklebers gesehen habe. Gottlob verfüge er über einen gutes Immunsystem, das ihn jeden erstklassigen Satz überleben läßt. +++

Herzhaft gelacht – Foto: Screenshot Facebook

+++ Die Berliner AfD setzt sich dafür ein, daß die Chaoswahl in der Stadt vom 26. September 2021 nicht nur in einigen ausgewählten Stimmbezirken wiederholt werden muß. Der Bundeswahlleiter will die Wahl ebenfalls juristisch anfechten. Der Abgeordnete Ronald Gläser von der AfD kommentierte einen weiteren Einspruch gegen das Berliner Wahlergebnis bei Facebook wie folgt: „Das ist ein Anfang, mehr nicht. So viele Berliner konnten ihre Stimme nicht abgeben – da müssen härtere Konsequenzen gezogen werden. Die Wahl darf nicht nur in einer Handvoll Stimmbezirke wiederholt werden. Dafür setzt sich die Berliner AfD ein. Unsere Stadt ist keine Bananenrepublik und darf es auch nicht werden.“ Ein inexistenter Experte für rothistorische Wahlen erklärte, es sei nicht so wichtig, daß Gläser mit seiner Behauptung, Berlin sei keine Bananenrepublik, minimal danebengelegen habe, weil seine Forderung dafür absolut richtig sei. Schon Stalin habe gewußt, daß Wahlen nicht an der Wahlurne, sondern bei der Auszählung gewonnen werden. Von Walter Ulbricht, dem Amtsvorgänger Erich Honeckers stamme der Satz, es müsse alles demokratisch aussehen, jedoch müsse man jederzeit alles selbst unter Kontrolle haben. +++

+++ Dietrich Kantel fand bei „The GermanZ“ eine treffende Schlagzeile für seinen Bericht von einem Treffen des „Bundesverbandes der deutschen Industrie“ (BDI). Das Treffen lief unter dem Titel „Klimakongress“. Kantels Schlagzeile: „Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) präsentiert Plan zur Klimapolitik: Regierung befiehl, wir folgen!“ Ein inexistenter Deutschland-Experte kommentierte Kantels Schlagzeile so: Tatsächlich gebe es im Deutschen bedenklich stimmende Wortfolgen, die auch nach Jahrzehnten nichts von ihrer Brisanz zu verlieren scheinen. Er verwies dann auf einen lichten Moment, den der Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel im Jahr 2014 einmal gehabt hatte, als er anmerkte, die Belgier hätten damals seit bereits über 2 Jahren gar keine Regierung gehabt und ihr Land sei in der regierungsfreien Zeit wirtschaftlich regelrecht erblüht. Deutsche Politiker könnten froh sein, daß das hierzulande kaum jemandem aufgefallen sei. +++

+++ Ein inexistenter Experte für Expertisen aller Art erklärte, angesichts der Ampelkoalition könne es sich die deutsche Opposition nicht länger mehr leisten, untereinander über den jeweils anderen Oppositionellen die Nase zu rümpfen, weil ihr ein potentieller Mitstreiter nicht bis aufs i-Tüpfelchen gefällt. Die Zeiten des dekadenten Naserümpfens seien nun vorbei. Er plädiere deshalb für einen lockeren Zusammenschluß aller derjenigen, die diese Ampel auf jeden Fall wieder weghaben wollen. Dazu bedürfe es eines gewissen Wohlwollens, das sich Oppositionelle gegenseitig entgegenzubringen hätten, anstatt ihre je persönlichen Eitelkeiten zu pflegen. Wohlwollen ließe sich auch im Winter trainieren, wenn die Sonne scheint, weil man auch im Winter so lange über seinen Schatten springen könne, bis es klappt. +++

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