Hat Lauterbach etwa schon aufgegeben?

Berlin – Und schon wieder gibt es Grund zum Jammern und Wehklagen: SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat sich nun leider erstmal wieder zurückhaltend zu seinen Ambitionen auf das Bundesgesundheitsministerium geäußert.

„Ich bin seit langer Zeit in diesem Bereich tätig, also wäre es eine Überraschung, wenn ich das grundsätzlich nicht machen wollte“, sagte er bei „RTL Direkt“. Er schränkte aber ein: „Aber es gibt andere, die das können, es geht hier nicht um mich“, so Lauterbach.

Noch im Wahlkampf hatte der SPD-Politiker seine Ansprüche auf das Ministerium offensiver formuliert. Grundsätzlich bewertet Lauterbach es aber positiv, dass das Ministerium an die SPD gegangen ist: „Wir sind eine sozialdemokratische Partei, da ist das ein wichtiger Bereich für uns.“ In seinem Bereich, den Verhandlungen über Gesundheit und Pflege, sei die Stimmung sehr gut gewesen, viel besser, als bei allen früheren Koalitionsverhandlungen, an denen er teilgenommen habe: „Wir sind sogar einen Tag vor der Frist fertiggeworden, es war ein sehr konstruktives Miteinander, sehr professionell, und ich höre das aus anderen Verhandlungsbereichen auch.“

Was versteht dieser Pausenclown unter: „Ich bin seit langer Zeit in diesem Bereich tätig“? Außer sich von Talkshow zu Talkshow zu hangeln und Nonsens von sich zu geben, hat Lauterbach doch gar nichts fertig gebracht. Aber in der heutigen Zeit reicht das offensichtlich aus, um einen Ministerposten zu bekommen.

Das politische Personal ist eine einzige Katastrophe. Von daher passt auch Lauterbach ganz gut. (Mit Material von dts)

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